Wenn der Waldboden bebt
Von Christian Häderli. Aktualisiert am 03.07.2011 1 Kommentar
Artikel zum Thema
- Im Wood auf dem Hoger wird wieder gerockt
- Das Programm des Woodrock-Festivals 2011
- Bald ist Kilbi im Bad Bonn
- Gampel: Weltstars und Schweizer Topshots!
- Ein strahlender Abschluss in der Berner Altstadt
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Bei der Anfahrt ans «Woodrock» kann man sich nur schwer vorstellen, das in der Nähe ein Festivalgelände stehen und Bands auftreten sollen. Idyllisch liegt das Emmental in der Abenddämmerung, Kühe stehen am Strassenrand, die Sonne steht nur noch knapp über dem Horizont. Nur ein Wegweiser lässt darauf schliessen, dass das Openair in unmittelbarer Nähe sein muss. Tatsächlich: Zwischen Bäumen befinden sich zwei Bühnen, Bars, ein Imbiss- und gar ein Merchandisingstand. Auch ein kleiner Zeltplatz ist vorhanden. Am Woodrock ist alles zu finden, was ein Festival ausmacht. Nur ist alles kleiner, die Stimmung ausgelassen.
Klein bleiben
«Dies soll auch so bleiben», sagt Nick Werren, Hauptverantwortlicher des Festivals. «Wir können gar nicht grösser werden, der Platz hier oben lässt dies nicht zu». Werren geht es um die einmalige Atmosphäre, die beibehalten werden soll. Eine Atmosphäre, die etlichen Leuten viel Wert ist. «Am Festival arbeiten alle ehrenamtlich, sonst wäre eine Durchführung nicht möglich», so Werren. Weil das Festival nicht wachsen soll, werden seit einigen Jahren keine eigentlichen Headliner mehr gebucht. Der Fokus wird auf unbekanntere Bands und regionale Newcomer gerichtet.
«Danee Woo» ist eine davon. Sie spielt an jenem Samstagabend am Woodrock. Geschätzte 200 Leute hören ihr bei perfekten Wetterbedingungen zu. Einige von ihnen antworten ihr, als sie in Zusammenhang mit ihrem nächsten Song fragt, ob jemand schon einmal alleine Geburtstag habe feiern müssen. Die meisten Besucher stehen vor der Bühne, einige essen etwas, diskutieren miteinander oder stehen an der Bar.
«Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, das Wetter spiele keine Rolle», erklärt Werren. «Dieses Jahr hatten wir enormes Glück. Andere Jahre hat es uns grauenhaft
Tanzen und feiern zum Vreneli
Inzwischen ist es dunkel geworden über dem Emmental. Die Stimmung jedoch bleibt friedlich. «Traktorkestar» werden angekündigt. «Si chömä usem öschtlechschtä Teil vor EU – us Bärn». Mit diesen Worten macht der Speaker die Bühne frei.
Das Orchester vermag das Publikum mit ihrem Gypsy-Sound mitzureissen. Nahezu das ganze Publikum tanzt und feiert mit. Höhepunkt bildet eine Neuinterpretation des Volksliedes «Vreneli Ab Em Guggisbärg», zu dem die Zuschauer lauthals mitsingen. Am Woodrock werden Traditionen gelebt und beibehalten. Dies lässt darauf hoffen, das sich das Festival auch in den nächsten Jahren nicht verändert. Sondern sich selber bleibt. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.07.2011, 21:48 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
1 Kommentar
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

Bitte warten


