Siebtklässlerinnen im Einsatz für den «Kassensturz»
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Wie gut lassen sie sich auf das Papier streichen? Wie rasch trocknen sie aus, wenn man den Deckel verlegt hat? Kleben sie auch nach einem Monat noch? Und wie sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
Daniela Röthlisberger, Vanessa Boateng und Nadine Kiener wissen mittlerweile fast alles über Leimstifte. Die Siebtklässlerinnen haben in regionalen Läden zwölf verschiedene Fabrikate eingekauft und diese nach allen Regeln der Kunst getestet. Um die Temperaturbeständigkeit zu untersuchen, haben sie die Klebestifte zum Beispiel eine Zeit lang in den Backofen sowie in den Kühlschrank gestellt. Die Resultate haben sie in einem mehrseitigen Bericht festgehalten und diesen an die «Kassensturz»-Redaktion geschickt.
Zehn Gruppen aus Signau
Die Konsumentensendung des Schweizer Fernsehens hat zum dritten Mal den Wettbewerb «Schweizer Jugend testet» ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler durften alles testen, «was sie interessiert und Spass macht». Lehrerin und Co-Schulleiterin Christine Vogt sah die Ausschreibung und machte daraus eine selbstständige Schülerarbeit für die 44 Siebtklässlerinnen und Siebtklässler der Sek Signau. Die Jugendlichen teilten sich in zehn Gruppen ein, die je eine eigene Testreihe starteten. Haargels und Handys wurden ebenso unter die Lupe genommen wie Eisteepulver und aufladbare Batterien.
Die Schülerinnen und Schüler seien motiviert gewesen, hätten auch in der Freizeit an den Tests und den Auswertungen gearbeitet, berichtet Christine Vogt.
Warten auf den Juni
Über 100 Arbeiten aus der ganzen Schweiz sind gemäss einer Medienmitteilung auf der «Kassensturz»-Redaktion eingegangen. Eine Jury hat die «10 spannendsten und originellsten» ausgewählt – darunter auch ein Projekt der Sekundarschule Signau: den Leimstift-Test.
So ist ein Team des Schweizer Fernsehens diese Woche nach Signau gefahren und hat Vanessa Boateng, Nadine Kiener sowie Daniela Röthlisberger beim Nachstellen ihres Tests gefilmt. Drei Stunden lang standen sie vor der Kamera. Aus den Aufnahmen entsteht nun ein zweiminütiger Beitrag, der im Laufe des Juni im «Kassensturz» ausgestrahlt wird. In der Schlusssendung vom 28.Juni kürt das Fernsehpublikum per SMS-Voting dann das Siegerprojekt. Den Erstplatzierten winkt ein Preisgeld von 3000 Franken, die Zweiten erhalten 2000 und die Dritten immerhin 1000 Franken. (Berner Zeitung)
Erstellt: 28.05.2011, 09:07 Uhr
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