Schüler gestalten ihr Schulhaus
Das Schulhaus als Arbeitsplatz, wo Kinder einen guten Teil ihrer Jugend verbringen, sollte einladend und fröhlich wirken, nicht als Ort des Grauens in Erinnerung bleiben. Darum haben 170 Schülerinnen und Schüler das Hindelbanker Oberstufenzentrum innen und aussen mit viel Farbe, Fantasie und Können verschönert. Am Freitagabend luden sie ihre Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandten ein, die selbst erschaffene «Kunst am Bau» bewundern zu kommen. Vorerst versammelte sich die Gästeschar in der Aula, wo Schulleiterin Barbara Fuhrer ihre Freude über das gelungene Werk zum Ausdruck brachte, während der Projektor Eindrücke von der Entstehung beisteuerte. Danach führten Lehrpersonen kleinere Gruppen von Besuchern zu den verschiedenen Wirkungsstätten, wo die Schüler selber erklärten, wie sie gearbeitet hatten und was das Gemälde bedeutet.
Erde, Feuer, Wasser, Luft – alle vier Elemente vereint findet man beim Eingang. Auf den Säulen werden die Elemente – wie auch im Schulhausinnern – in Form von Luftblasen, Wasserwellen, Flammen und Erdkrumen dargestellt. Die Wand wurde mithilfe eines Profis versprayt und deutet die Erdteile an. Auch ein Grafiker und ein einheimisches Malergeschäft standen den Jugendlichen bei der Arbeit zur Seite, Idee und Ausführung lagen jedoch in ihren Händen. Besonders beeindruckend sind die Fischwelle im Essraum, der Horizont mit Gestirnen im Geografiezimmer und die Mobiles im Treppenhaus. Zu sehen waren auch die nicht realisierten Entwürfe, die den Ideenreichtum der jungen Leute zeigen. (Berner Zeitung)
Erstellt: 31.10.2011, 09:11 Uhr
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