Schadstoff Naphtalin auch im Frauengefängnis Hindelbank
Aktualisiert am 06.09.2011 1 Kommentar
Stellungnahme Brigitte Graf, Amt für Grundstücke und Gebäude
Stellungnahme Anette Keller, Direktorin Frauenstrafanstalt Hindelbank
Stellungnahme des Kantons Bern
Artikel zum Thema
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Man habe in der Frauenstrafanstalt Hindelbank bei Messungen im Mutterkindraum leicht erhöhte Naphtalin-Werte festgestellt, sagte Brigitte Graf vom Amt für Grundstücke und Gebäude am Dienstag gegenüber Capital FM. Bei der Sanierung der Böden habe man entdeckt, dass in der Frauenstrafanstalt Hindelbank Naphtalin verbaut wurde. Dabei konnte man, als das Naphtalin offenlag, einen gewissen Geruch feststellen, so Graf weiter. Vertiefte Messungen haben dann Klarheit geschafft. Dabei kam heraus, dass auch in einem anderen Raum noch minime Naphtalin-Werte festgestellt worden sind.
Sanierungsarbeiten im Herbst
Hindelbank wurde schliesslich von externen Experten präzise unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass die Werte nicht im gesundheitsschädigenden Bereich liegen. Dennoch werden im Bereich Mutter/Kind im Herbst nun flächendeckende Sanierungsarbeit vorgenommen, sagte Graf.
Capital FM konfrontierte am Dienstag auch Anette Keller, die Direktorin der Frauenhaftanstalt Hindelbank. Diese sagte gegenüber dem Radiosender, dass sie bereits vor ihrem Amtsantritt über leicht erhöhte Werte informiert worden sei. Diese seien aber zu keiner Zeit gesundheitsschädigend. Man habe dann aber wegen Geruchsemissionen und der Sicherheit trotzdem beschlossen, Sanierungsarbeiten vorzunehmen.
Sie sei froh, so Keller, dass nur zwei Räume der Anstalt betroffen seien. Einer der beiden werde zudem praktisch nie benutzt. Die Insassen seien deshalb nicht speziell sensibilisiert worden.
Keine Gefahr für Menschen
Auch Kantons-Baumeister Giorgio Maggi sagte, dass nur einzelne Räume im Gebäude betroffen seien. Es sei geplant, die Räume im Herbst wieder instand zu setzen. Die Messungen hätten ergeben, dass die Gesundheit der Insassinnen nicht gefährdet sei, so Maggi weiter.
Keine Kenntnisse hat der Kanton bisher, dass weitere Schulhäuser betroffen sein könnten. Die Verantwortlichen seien aber auf das Thema Naphtalin sensibilisiert und würden entsprechende Beobachtungen aufnehmen.
In der Stadt Bern hat man den giftigen Schadstoff in drei Schulanlagen festgestellt. (met/toc)
Erstellt: 06.09.2011, 11:41 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
1 Kommentar
Die Frauen sind zu einer Strafe in Hindelbank. In den Urteilen steht nichts von einer Zusatz-Strafe wie etwa Kopfweh zu 'verabreichen'.
Wir fordern eine sofortige Instandsetzung der Räume und nicht erst im Herbst!
Reform 91/Organisation für Strafgefangene und Randständige
Antworten
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!




Bitte warten
