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Oktoberfest mit neuem Rekord

Von Robert Grogg. Aktualisiert am 24.10.2011

5000 Liter Bier aus München wurden am Oktoberfest der Blächsuger ihrem Bestimmungszweck zugeführt und sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Feiern, bis sich die Tische biegen: Auch Jeannine Kilchenmann (Mitte), Zweite der Miss-Dirndl-Wahl, stieg auf die Bank.

Feiern, bis sich die Tische biegen: Auch Jeannine Kilchenmann (Mitte), Zweite der Miss-Dirndl-Wahl, stieg auf die Bank.
Bild: Robert Grogg

Das Oktoberfest der Blächsuger ist für viele längst ein Fixpunkt im Jahreskalender. Kein Wunder, waren die über 1100 Sitzplätze im Vorverkauf innerhalb einer halben Stunde alle weg. Die Mehrheit der 1900 Gäste kam denn auch in Lederhosen oder Dirndl. Beides gabs über einen Link auf der Homepage der Blächsuger mit zehn Prozent Rabatt gleich online zu bestellen.

Einmal im Jahr gibts keine Reklamationen über den Zustand der Markthalle: Für das Oktoberfest ist sie genau das Richtige. Und damit es die Gäste nicht all zu bunt trieben, lagen warnende Flyer auf. «Kaputt machen = bezahlen», hiess es da unmissverständlich. Angefügt waren auch gleich die Preise: Ein Tisch kostete 300, eine Bank 200 Franken, und für einen kaputten Humpen waren 20 Franken fällig.

Aber das Fest blieb friedlich. Die Lasterbacher Musikanten sorgten für Stimmung. Die Miss- Dirndl-Wahl ebenfalls. Gewonnen hat Michèle Obrist aus Riedtwil vor Jeannine Kilchenmann, Madiswil, und Noemi Erb, Melchnau. Den Hauptpreis, einen Kuoni-Gutschein von 1500 Franken, überreichte Jurymitglied und Stadtrat Peter Moser. Gefeiert wurde mit Flying Hirsch und Jägermeister – diesmal als Shot und somit garantiert ohne K.o.-Tropfen. Letztes Jahr hatte ein gekündigter Mitarbeiter seinen Frust auf diese Weise abreagiert, was damals zu zahlreichen Anzeigen und viel Aufsehen führte.

Einen neuen Rekord stellten die Festbesucher beim Bierkonsum auf: 5000 Liter, verteilt auf 1900 Personen, von denen längst nicht alle Bier tranken. Das macht rund dreieinhalb Liter pro Person! Aber auch 1000 Liter Citro für die Radler-Trinkerinnen mussten kurz vor Mitternacht nachgeliefert werden. (Berner Zeitung)

Erstellt: 24.10.2011, 09:35 Uhr

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