Noch kein Gespräch mit «Amor»

Von khl. Aktualisiert am 19.03.2010

Die Macher der Erotikmesse Amor haben gestern ein Treffen mit dem Langenthaler Gemeinderat kurzfristig abgesagt.

«Alles ist offen», sagt «Amor»-Pressesprecher J.P.Love.

«Alles ist offen», sagt «Amor»-Pressesprecher J.P.Love. (Bild: Andreas Blatter)

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Nach seiner Sitzung vom Mittwoch hatte der Gemeinderat die Organisatoren der umstrittenen Erotikmesse Amor gestern Vormittag zum Gespräch nach Langenthal geladen. Wie Stadtpräsident Thomas Rufener gestern auf Anfrage erklärte, ist das Treffen aber geplatzt. Die Messemacher hätten das Gespräch eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin abgesagt.

Ob es zu einem anderen Zeitpunkt zur Aussprache kommt, ist derzeit offen. Einen anderen Vorschlag für ein Treffen hätten die Organisatoren der Erotikmesse gestern nicht gemacht, sagt Rufener. Auch «Amor»-Pressesprecher J.P. Love war gestern nicht mehr zu entlocken. Das Treffen sei vermutlich abgesagt worden, weil einer der Organisatoren im Ausland weile, mutmasste er.

Bisher keine Ansprüche

Die Erotikmesse Amor hätte Mitte April in der städtischen Markthalle stattfinden sollen. Die Bewilligung war schon erteilt, als der Gemeinderat letzten Montag entschied, den ebenfalls bereits abgeschlossenen Mietvertrag für die Markthalle per sofort aufzulösen. Ob die Organisatoren nun eine andere Lösung suchen werden, ist aber unklar. Es sei nicht einfach, einen solchen Grossanlass kurzfristig zu verlegen, sagt J.P. Love.

Auch ist offen, ob sich die privaten Messemacher rechtlich wehren werden gegen den Entscheid des Gemeinderats. Laut Stadtpräsident Thomas Rufener haben die Veranstalter bis gestern bei der Stadt jedenfalls noch keine diesbezüglich Ansprüche gestellt. (Berner Zeitung)

Erstellt: 19.03.2010, 09:50 Uhr

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