Millionen für die Kunsteisbahn
Auf einem Schuldenberg von über 2 Millionen Franken sitzt die Langenthaler Kunsteisbahn (KEB) AG – keine rosigen Aussichten für das bald 50-jährige Unternehmen. Mit einem umfassenden Sanierungspaket will der Gemeinderat deshalb die Zukunft der KEB AG sichern. Ende Juni entscheidet der Stadtrat über die millionenschwere Vorlage, die Ende September vors Volk kommen soll.
Schulden tilgen
Auf gut 2,2 Millionen Franken beläuft sich allein der Sanierungskredit: Die Stadt erlässt der KEB AG deren Schuld in Höhe von gut 900'000 Franken und tilgt auch Schulden bei Dritten in Höhe von weiteren 650'000 Franken. Für 670'000 Franken sollen weiter die 2003 und 2004 durch die SCL AG errichteten Zusatztribünen zugunsten der KEB AG gekauft werden. «Eine Bereinigung der Eigentumsverhältnisse», erklärt der Gemeinderat in seinem Antrag zuhanden des Stadtrates.
Beiträge erhöhen
Zusätzlich zu diesen einmaligen Ausgaben, die noch in diesem Jahr erfolgen sollen, sieht das Sanierungspaket auch eine Erhöhung der jährlich wiederkehrenden Beiträge an die Kunsteisbahn AG ab 2011 vor. Bereits seit den Anfangsjahren unterstützt die Stadt, mit einem Anteil von 51 Prozent Hauptaktionärin, die KEB AG mit Beiträgen an den Betrieb (jährlich 40'000 Franken) und für die Nutzung der Eisbahn durch Schulen (jährlich 45'000 Franken). Diese sollen nun auf jährlich 355'000 respektive 252'000 Franken erhöht werden.
Sitzung Stadtrat (öffentlich): Montag, 28.Juni 2010, 19 Uhr, Alte Mühle. (khl/BZ)
Erstellt: 16.06.2010, 09:55 Uhr





















