Langnauer Fasnacht hat doch eine Zukunft

LangnauHanspeter Buholzer hat etwas überraschend doch noch Nachfolger gefunden, die die Fasnacht im oberen Emmental am Leben erhalten möchten: Eva Lauber und Monika Zimmermann sind ab sofort am Drücker.

Zuerst kurz  vor dem Aus, lebt die Langnauer Fasnacht nun doch weiter.

Zuerst kurz vor dem Aus, lebt die Langnauer Fasnacht nun doch weiter. Bild: Daniel Fuchs

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Eigentlich schien die Sache klar: Die Fasnacht 2013 war die letzte in Langnau. Das war zumindest zu befürchten, nachdem das vierköpfige Team um Hanspeter Buholzer verkündet hatte, sich zurückziehen zu wollen und sich im März an einem Informationsanlass im Hirschen niemand blicken liess, der die Fasnacht am Leben erhalten wollte.

Jetzt, rund zwei Monate später, ist Buholzers Gemütslage wieder eine ganz andere. «Ja, wir haben Nachfolgerinnen gefunden», sagt er am Telefon auf Anfrage. Überraschend hätte sich doch noch jemand gemeldet. Die beiden Frauen, die sich ab sofort um die Organisation der Fasnacht kümmern, heissen Eva Lauber und Monika Zimmermann.

Ein Fest für Kinder

Lauber, die Lehrerin und Zimmermann, die Kindergärtnerin, sind beide schon länger mit dem Fasnachtsvirus infiziert. «Es wäre schade, wenn es dieses Ritual in Langnau nicht mehr gäbe», sagt Eva Lauber. Weil aber auch sie weiss, dass in den letzten Jahren das Interesse im Dorf immer kleiner geworden ist, wollen sie und Monika Zimmermann dem Anlass ein neues Image verpassen. «Die Kinder sollen im Zentrum stehen.» Lauber hofft, dass wieder mehr Schul- und Kindergartenklassen aus Langnau und der ganzen Region am Umzug teilnehmen, damit die Fasnacht zu einem eigentlichen Kinderfest wird. Um möglichst viele Kinder und Eltern zur Teilnahme zu bewegen, können während der Fasnacht zu günstigen Konditionen Kostüme geliehen werden. Die Fasnacht findet am Samstag, 15.März 2014, statt. (Berner Zeitung)

(Erstellt: 16.05.2013, 10:00 Uhr)

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