Moosegg

«Ich werde den eigenwilligen Woodrock-Spirit vermissen»

MooseggVon Donnerstag bis Samstag findet auf der Moosegg bei Langnau das 20. und letzte Woodrock Festival statt. Wie es dem Präsidenten Nick Werren kurz vor dem Festival geht, erzählt er im Interview.

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Im Vorverkauf wurden bereits drei Mal mehr Tickets verkauft als in den letzten Jahren. Was bedeutet dem Woodrock-Team der Besucheransturm?
Das freut uns natürlich sehr. Es scheint, dass viele Leute noch ein letztes Mal das legendäre Festival mit ihrer Anwesenheit beehren wollen.

Haben Sie mit so vielen Leuten gerechnet?
Wir haben sicher mit gutem Vorverkauf gerechnet, aber ohne konkrete Zahlen.

Könnten die guten Verkaufszahlen den Entscheid , das Woodrock Festival nicht mehr durchzuführen, rückgängig machen?
Nein. Das Ende hat mitunter auch Gründe, die wir nicht beinflussen können. Ohne den Waldhäusern-Wirt, dessen Land und Infrastruktur wie Strom und Wasser wäre das Festival noch aufwändiger zu realisieren gewesen. Aber es war schon auch ein gemeinsamer Entscheid.

Zurzeit läuft der Aufbau. Wie läuft dieser ab?
Wir bauen auf, bis es parat ist. Dazu wird laut Musik gehört, viel Bier getrunken und von der kräftigen Moosegg-Brennessel geraucht.

Sie sind seit Anfang an dabei und haben das Woodrock mit Leidenschaft präsidiert. Wie fühlen Sie sich so kurz vor dem letzten Festival?
Die Euphorie steigt, ich freue mich sehr. Auch, wenn ich den Wetterbericht anschaue.

Was werden Sie am meisten vermissen?
Diesen eigenwilligen Woodrock-Spirit. Die treuen Helfer, die Location im Wald, die Musik und die Deko versprühen eine ganz besondere Atmosphäre.

Auf was freuen Sie sich nach der Woodrock-Zeit?
Auf einige Wochen mehr Zeit für anderes.

Was werden Sie machen, wenn am Samstag die letzte Band von der Bühne geht?
Wenn ich nichts zu trinken in der Hand habe, werde ich vermutlich klatschen. Und dann zur Musik vom Wöschmaschine-DJ-Team abtanzen.

Haben Sie bereits neue Projekte im Auge?
(schmunzelt) Mir schwebt schon länger die Idee eines Festivals oben in den Baumwipfeln vor. Das Publikum muss auf die Bäume klettern und die Musiker hängen an Seilen von den Ästen runter. Unser Moderater und Pressechef Tobi Flückiger schwingt bei seinen Ansagen im Leoparden-Tanga an einer Liane hin und her. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.07.2013, 14:06 Uhr

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