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Huskyfarm bleibt wohl länger

Von Stephan Künz. Aktualisiert am 07.08.2009 3 Kommentare

Wird das Provisorium definitiv? Auch Monate nach seinem Zuzug lebt Wolf Fritz Bühler mit seinen Hunden auf der Schyneggschwand am Schallenberg. Und aus «Wolfs Huskyfarm» ist die «Huskyfarm Emmental» geworden.

Werbung für Huskyfarm: Ein Flyer wirbt für die Farm.

zvg

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Von wegen nur vorübergehend: Wolf Fritz Bühler stellt sich mit seiner umstrittenen Huskyfarm wohl auf eine längere Zeit auf der Schyneggschwand am Schallenberg ein. Das lässt sich aus seiner Homepage unschwer herauslesen. So ist aus «Wolfs Huskyfarm» von einst flugs die «Huskyfarm Emmental» geworden. Und als «Sprachrohr» und «gute Fee in der Huskyfarm» amtet Marianne Zaugg. Sie gewährt mit ihrem Mann Christian dem nirgends recht erwünschten Hundehalter seit Monaten Unterschlupf in ihrem abgelegenen Heimet.

Sommers wie winters

Bühler selber will sich auf Anfrage weiter nicht äussern. Im Internet berichtet er aber ausführlich von seinen Aktivitäten im hintersten Winkel von Röthenbach. Von den Plauschnachmittagen «für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene» im Sommer, an denen er ein Erlebnis «mit unseren 32 Schlittenhunden» und «viele interessante und spannende Indianerspiele» bietet. Von den Schneeschuhtouren in der kalten Jahreszeit, die durch «die atemberaubende Winterlandschaft des Emmentals» führen. Von der Fliegenfischerschule, in der er die Faszination dieser speziellen Art der Anglerei vermittelt – ob er für all dies bereits Kunden hat, verrät die Homepage nicht.

Zum Team, das ihn unterstützt, gehört neben der Vermieterin Marianne Zaugg auch Liliane Fankhauser. Sie ist «zuständig für Anfragen über die Jugend, Kinder, Indianerlager und christliche Camps», dazu taucht ihr Name auch im Zusammenhang mit Bühlers Zucht auf. Auf der Internetplattform Ricardo preist sie in einer Anzeige «super schöne Siberain Huskys und Alaskaswelpen» an, als Ergänzung zu jenen Inseraten, die er selber anderswo platziert hat.

Zu viele Welpen

Die jungen Hunde sind mit ein Grund dafür, wieso das kantonale Veterinäramt nach wie vor ein Auge auf Bühler hat. Erst vor drei Wochen haben die Tierschutzfachleute aus Bern der Huskyfarm einen Besuch abgestattet und festgestellt, dass die Hunde an sich «nicht schlecht gehalten» seien. Das erklärt der stellvertretende Kantonstierarzt Norbert Stäuber, und: «Ein, zwei Sachen» gebe es aber mit Bühler noch zu besprechen. Dazu gehörten die Sauberkeit in einem Aussengehege, die bei der Kontrolle zu wünschen übrig gelassen habe – und eben vor allem auch die Zucht. Denn die rund 20 Welpen, die man angetroffen habe, seien mit Blick auf die Platzverhältnisse auf der Schyneggschwand zu viel.

«Wir werden wieder vorbeigehen», stellt Stäuber in Aussicht. Vielleicht höre Bühler, wie er bereits habe durchblicken lassen, mit der Zucht ja ganz auf.

Ungefragt verlinkt

Gemeindepräsident Ruedi Megert bleibt derweil bei dem, was er schon im letzten Herbst nach Bühlers Zuzug gesagt hat. «Wir möchten ihm die Chance bieten, sich auf der Schyneggschwand in Ruhe etwas aufbauen zu können.» Wohl deshalb nahmen die Behörden auch eine vermittelnde Haltung ein, als es im Frühsommer darum ging, Regeln im Zusammenleben zwischen Bühler und dem Pächter von Zauggs Land aufzustellen. Megert sagt aber auch, dass man Bühler «klar bereden muss, was gilt und was nicht gilt».

Der Hundehalter habe die Tendenz, «gleich die ganze Hand zu nehmen, wenn man ihm den kleinen Finger gibt» – ganz überrascht stellt Megert dann fest, dass Bühler auf seiner Homepage die Gemeinde Röthenbach als Referenz verlinkt hat. Dies sei typisch für sein Handeln, «aber ich will das nicht». Denn die Huskyfarm erhalte auf diese Art einen offiziellen Anstrich, den sie nicht habe.

Ruhe könnte Bühler in der Tat brauchen. Nach einem Zwist mit Vermieter und Behörden musste er vor Jahresfrist sein altes Gehege im Schwarzenburgerland räumen. Eine Zeitlang zog er ohne eine feste Bleibe herum, bis er im Herbst auf der Schyneggschwand landete – vorübergehend, wie es damals hiess. (Berner Zeitung)

Erstellt: 07.08.2009, 07:55 Uhr

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3 Kommentare

Rolf Wälti

27.08.2009, 19:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Hallo, ich musste gerade eben meine Laika einschläffern lassen! Ich habe Sie von Wolf. Ihre Hinterläufe wurden zusehens schwächer, so das Sie Sich nicht mehr normal fortbewegen konnte.Ich könnte noch einiges mehr aufzählen ( Krankenakte) Ich werde mich darum Bemühen, das Diesem "HERRN" das Handwerk gelegt wird. Behörden,Kant. Tierarzt usw. Gruss Rolf Wälti Antworten


scherrer christian

25.09.2010, 11:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ich habe einen husky von wolf. bin sehr zu frieden. stefan kunz, wenn sie eine solche vefolgunsaktion verahstalten,sollten sie auch eine gegendarstellung zulassen und nicht nur hinter büschen fotografieren. Hesch eigentlich nüd anders z`tue weder lüüt vertig z`mache. C SCHERRER Antworten



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