Frama: Langjährige Mitarbeiter mussten überraschend gehen
Von Philippe Müller. Aktualisiert am 11.02.2012
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Die Medienmitteilung kam am vergangenen Dienstag überraschend: Die Frama AG, die Postbearbeitungsgeräte wie Frankiermaschinen oder Briefwaagen herstellt, führt für 50 Angestellte am Standort Lauperswil ab sofort Kurzarbeit ein. Als Gründe gab die Geschäftsleitung die abflauende Auftragslage und den starken Franken an. Die Kurzarbeit solle verhindern, dass Frama Stellen abbauen müsse, so die offizielle Stellungnahme.
In der Mitteilung und im anschliessenden Gespräch mit Geschäftsführer Thomas P.Haug war allerdings keine Rede davon, dass sich Frama Anfang Jahr bereits von einzelnen Mitarbeitern getrennt hat. Mittlerweile liegen dieser Zeitung jedoch glaubwürdige Informationen vor, wonach Frama im Januar ohne jegliche Vorwarnung drei langjährigen Angestellten gekündigt hat, dem Vernehmen nach «aus wirtschaftlichen Gründen».
Fünf Angestellte weg
Frama-Chef Thomas P.Haug wollte die Gerüchte zuerst nicht kommentieren, tat es dann aber doch und brachte eine neue Zahl ins Spiel: «Wir haben uns Anfang Jahr von fünf Angestellten getrennt.» Über die näheren Umstände machte Haug keine Angaben. Er gab auch keine Auskunft darüber, ob es sich bei den Trennungen ausschliesslich um Entlassungen, nahegelegte Kündigungen oder freiwillige Kündigungen handelte. Der Firmenchef hielt lediglich fest, dass die Auflösung dieser Arbeitsverhältnisse nichts mit der verordneten Kurzarbeit zu tun habe. Frama beschäftigt weltweit 330 Mitarbeiter, 110 davon am Standort Lauperswil. (Berner Zeitung)
Erstellt: 11.02.2012, 12:21 Uhr
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