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Fasnachts-Schlägerei wirft Wellen bis nach Deutschland

Von Jon Mettler. Aktualisiert am 23.02.2010 48 Kommentare

Der Zwischenfall an der Fasnacht in Langenthal ist nun auch in Deutschland ein Thema. Politically Incorrect, eines der kontroversesten deutschen Blogs, hat auf die Schlägerei aufmerksam gemacht. Nun diskutieren die Leser eifrig.

Das Weblog Politically Incorrect berichtet über die Schlägerei an der Fasnacht in Langenthal.

Das Weblog Politically Incorrect berichtet über die Schlägerei an der Fasnacht in Langenthal.

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Unter dem Titel «Massenschlägerei bereichert Fasnachtsumzug» berichtet Politically Incorrect über den Vorfall in Langenthal.

Im typisch sarkastischen Ton des Weblogs tönt das dann so: «Im bernischen Langenthal kam es beim örtlichen Karneval zu einem politisch inkorrekten Zwischenfall: Ausscherende Fasnächtler hatten einen Wagen mit Minarett und Initiativplakat gezimmert. Auf der Spitze stand offenbar ein "echter Muezzin" denn er habe nach Bericht der Berner Zeitung während des Umzugs "gröbere Sprüche" gemacht und "blöd heruntergeplärrt" – wie sich das eben gehört. Ungehörig fanden es jedoch südländische Jugendliche, die sich empörten, einen Streit anfingen und dabei ein paar eidgenössische Fäuste ernteten.»

Mani Matter zitiert

Am Schluss des Beitrags wird sogar Mani Matter zitiert, der über eine Wilhelm-Tell-Aufführung sang: «Sie würden die Freiheit gewinnen, wenn sie so zu gewinnen wäre.»

Bereits 92 Kommentare hat der Eintrag ausgelöst. Die Reaktionen reichen von «Wunder von Bern 2» bis «Dachdecker können ganz gut zulangen». Wiederum andere Leser befürchten nun Zensur am Fasching beziehungsweise an der Fasnacht.

Politically Incorrect sieht sich als Newsblog «gegen den Mainstream». Wegen seiner proamerikanischen, proisraelischen und islamkritischen Haltung gilt es als eines der kontroversesten Blogs Deutschlands.

Zu Spitzenzeiten besuchen rund 66'000 Personen pro Tag das Blog. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.02.2010, 14:41 Uhr

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48 Kommentare

Stefan Gschwend

22.02.2010, 16:22 Uhr
Melden

Einen Minarett-Wagen unmittelbar nach dieser Abstimmung hätte es nicht unbedingt gebraucht - jetzt ist die Sache eskaliert, vielleicht lernen die Beteiligten etwas aus dieser Situation. Antworten


Christian Meier

22.02.2010, 16:34 Uhr
Melden

Vielleicht besser vorher nachfragen ob es jedem recht ist, sonst werden anderswo gleich Schweizer fahnen verbrannt Antworten



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