Falle wird eher als Problem gesehen als der Panther selbst
Von Jan Derrer, Chantal Hebeisen. Aktualisiert am 08.05.2012 29 Kommentare
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Der 44-jährige Markus Köpfli und seine Frau bewirtschaften in Kestenholz einen Biobauernhof, der unmittelbar an das Waldstück grenzt, in dem der Panther gesichtet wurde. Der Betrieb liegt etwa einen Kilometer entfernt von der Stelle, wo Revierförster Robert Käser das Tier gesichtet hat. Köpflis Mutterkühe weiden mit ihren Kälbern direkt vor dem Hof, gesichert durch einen Stromzaun.
«Wir haben von der Panthersichtung gehört und waren zuerst erstaunt über die Meldung. Aber als wir hörten, dass Förster Käser das Tier gesehen hat, schenkten wir den Berichten sofort Glauben», sagt Köpfli. Dass der Panther in unmittelbarer Nähe zu seinem Hof gesehen wurde, beunruhigt ihn vorerst noch nicht so. Mehr Sorgen macht ihm die Kastenfalle, die ebenfalls in diesem Waldstück steht. Die Bauernfamilie hat zwei Hunde, einen Rottweiler und einen kleineren Jack Russel-ähnlichen Hund. «Der Rottweiler läuft nicht so weit weg vom Hof, für ihn besteht sicher keine Gefahr. Aber der kleinere Hund könnte weglaufen und die Falle aufspüren,» sorgt sich der 44-Jährige.
Dass der Panther in die Nähe des Hofes kommt, hält der Kestenholzer momentan eher für unwahrscheinlich. «Für die frisch geborenen Kälber könnte der Panther zwar gefährlich werden, doch momentan haben wir keine so jungen Tiere auf dem Hof und der Panther müsste ja erst den stromgeladenen Zaun überwinden», zeigt sich Köpfli optimistisch. Bei seinen Kindern sorge das Raubtier in den heimischen Wäldern schon eher für Aufregung. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.05.2012, 16:35 Uhr
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