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Diese Männer wählen den SCL-Gegner

Von Stefan Schneider. Aktualisiert am 07.02.2012 1 Kommentar

Als Tabellenzweiter der NLB darf der SC Langenthal seinen Playoff-Gegner mitbestimmen. Den heiklen Entscheid fällt die Führungscrew am Mittwoch hinter verschlossenen Türen. Die Spannung steigt.

Die SCL-Führungscrew hat das letzte Wort: (v. l.) Sportchef Reto Klay, Geschäftsführer Gian Kämpf, VR-Präsident Stephan Anliker und Trainer Heinz Ehlers bestimmen am Mittwoch hinter verschlossenen Türen den Playoff-Gegner.

Die SCL-Führungscrew hat das letzte Wort: (v. l.) Sportchef Reto Klay, Geschäftsführer Gian Kämpf, VR-Präsident Stephan Anliker und Trainer Heinz Ehlers bestimmen am Mittwoch hinter verschlossenen Türen den Playoff-Gegner.
Bild: Marcel Bieri

Wunderbar ist die Ausgangslage für die Playoffs. Der SC Langenthal hat den 2. Platz auf sicher, die Form stimmt, und die wichtigsten Leistungsträger sind – mit Ausnahme des langzeitverletzten Mathias Brägger – an Bord. Kein Grund also zur Aufregung, wäre da nicht das baldige Auswahlprozedere der National League B. Nächsten Donnerstag dürfen die besten Teams ihre Viertelfinalgegner bestimmen. Gespielt wird die erste Runde der Best-of-Seven-Serie bereits am nächsten Sonntag.

Als erster Klub darf am Donnerstag Tabellenführer HC Lausanne wählen, als zweiter hat der SC Langenthal die Qual der Wahl: Die GCK Lions (Rang 5), Basel (6), Olten (7) und Ajoie (8) kommen infrage. «Es gibt eine Tendenz – aber entschieden ist noch nichts», sagt Gian Kämpf. Mehr ist dem SCL-Geschäftsführer in dieser Sache nicht zu entlocken. Täglich werde er von allen Seiten auf das Auswahlprozedere angesprochen. Zu Spekulationen lasse er sich allerdings nicht hinreissen.

SCL-Führung hat letztes Wort

Die Wahl des Playoff-Gegners ist ein heikles Thema, das beim SCL hinter verschlossenen Türen diskutiert wird. Am Mittwoch kommt die Führungscrew auf der Geschäftsstelle zur entscheidenden Sitzung zusammen. Anwesend sind neben Gian Kämpf SCL-Verwaltungsratspräsident Stephan Anliker, Sportchef Reto Kläy und Trainer Heinz Ehlers, der in dieser Sache auch die Meinung der Mannschaft vertreten wird. Gemeinsam legen sie zwei Mannschaften fest. Je nachdem, welchen Gegner der HC Lausanne wählt, kommt der eine oder andere nach Langenthal.

Dieses Auswahlprozedere möchte man sich bei den Oberaargauern am liebsten ersparen. Die Geschäftsleitung könne dabei «fast nur verlieren», ist Kämpf überzeugt. «Bestimmt sie einen Gegner, der sich in den Viertelfinals als zu stark erweist, hat sie den schwarzen Peter im Sack.» Könnte der SCL-Geschäftsführer selbst über den Modus entscheiden, dann wäre als einziges Kriterium die Tabelle für die Viertelfinalpaarungen entscheidend – genau wie in der höchsten Spielklasse auch. Gegenüber den anderen NLB-Vereinen habe er diese Meinung schon öfters kundgetan, sagt Kämpf. Doch leider sei die Mehrheit der Klubs anderer Meinung.

EHC Olten als schwerer Gegner

Besonders brisant wäre für den SC Langenthal ein Viertelfinal gegen den EHC Olten. Einerseits wären die «Powermäuse» ein Zuschauermagnet und würden jede Menge Bares in die Kasse spülen, andererseits wären sie aber auch eine sportlich schwierige Herausforderung. «Derbys gegen Olten haben eigene Gesetze. Die Stimmung auf den Rängen ist speziell, das kann ein Spiel beeinflussen», sagt Kämpf. Ob die Solothurner deswegen als Viertelfinalgegner ausgeschlossen werden können, mag er nicht kommentieren. «Als Tabellenzweiter brauchen wir uns vor niemandem zu verstecken – auch nicht vor Olten.»

In den Köpfen der SCL-Spieler geistern die Playoffs seit Tagen herum. «Zuletzt waren meine Spieler nicht immer ganz bei der Sache», findet Trainer Heinz Ehlers. Deswegen sei er froh, dass es bald losgehe. In der SCL-Garderobe wurde zuletzt eifrig über den mögliche Gegner diskutiert. «Wir haben eine Prioritätenliste aufgestellt und sind uns mehr oder weniger einig, wer unser Wunschgegner wäre», sagt der Trainer. Den Namen mag er freilich nicht verraten. Erst am Donnerstag, beim Wahlprozedere in Bern, wird die Katze aus dem Sack gelassen. «Ab diesem Moment», sagt Gian Kämpf, «wird das Playoff-Fieber in Langenthal noch auf ein wesentlich höheres Level ansteigen.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 07.02.2012, 08:06 Uhr

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1 Kommentar

Paul Steiner

07.02.2012, 13:36 Uhr
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Hopp SCL Wuensche Euch viel Glueck aus Thailand.Bin immer auf dem laufenden Dank Internet,
Ich wuerde den EHC Basel Waehlen
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