Betreiber für Asylheim auf dem Hellchöpfli gesucht
Von Dominik Balmer. Aktualisiert am 01.02.2012 2 Kommentare
Artikel zum Thema
Die Pläne sind seit Sonntag publik: Auf dem Hellchöpfli in Rumisberg, dem höchsten Punkt im Oberaargau, möchte der Kanton Bern gemeinsam mit Solothurn ein Asylzentrum betreiben. Bis zu 120 Asylbewerber sollen dereinst in der früheren Flab-Stellung der Armee Platz finden. Noch nicht klar ist allerdings, wer das mögliche Durchgangszentrum dereinst betreiben könnte. Beim zuständigen kantonalen Amt für Migration gibt man sich zugeknöpft: «Das ist in Abklärung», heisst es bloss. Der Kanton warte nun vorerst auf «grünes Licht» vom eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Wenn die Zusage auf dem Tisch liege, starte die Detailplanung.
Eine mögliche Betreiberin für das Zentrum auf dem Hellchöpfli ist die Heilsarmee Flüchtlingshilfe, die bereits heute im Auftrag des Kantons Bern das Sachabgabezentrum in Aarwangen führt. Nach Informationen der BZ ist bisher allerdings keine offizielle Anfrage des Kantons eingegangen. Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe gibt in dieser Frage keine Auskunft und verweist an das kantonale Amt für Migration.
Nur Nothilfe in Aarwangen
Das geplante Zentrum auf dem Hellchöpfli wird sich aber so oder so unterscheiden vom Sachabgabezentrum in Aarwangen. In Ersterem sollen primär Asylbewerber untergebracht werden, die auf ihren Entscheid warten. Im Aarwanger Zentrum hingegen werden Menschen beherbergt, die einen rechtskräftigen Wegweisungsentscheid haben oder auf deren Asylgesuch die Behörden nicht eingetreten sind.
In Aarwangen leistet die Heilsarmee deshalb nur Nothilfe. Das heisst, sie bietet eine Unterkunft, Kleider, Nahrung sowie die nötigste medizinische Versorgung. Die 140 Plätze in der Eyhalde sind derzeit fast alle belegt. Seit Jahren organisiert die Heilsarmee in Aarwangen einen runden Tisch. Beteiligt sind die Gemeinde, der Sozialdienst, die Polizei, Vertreter der Anwohner und die Betreiber des Zentrums. «Dieser Austausch ist sehr sinnvoll», sagt Til Margraf, Bereichsleiter Kollektivunterkünfte bei der Heilsarmee Flüchtlingshilfe. So könnten Probleme gelöst und Ängste beseitigt werden.
Zentrum gehört dem Kanton
Um die rund 140 Menschen im Aarwanger Zentrum kümmern sich insgesamt sechs Angestellte. Das Zentrum in der Eyhalde gehört dem Kanton. Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe ist eingemietet, führt das Zentrum allerdings im Auftrag des Amts für Migration. (Berner Zeitung)
Erstellt: 01.02.2012, 08:54 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
2 Kommentare
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Bitte warten
