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Betreiber für Asylheim auf dem Hellchöpfli gesucht

Von Dominik Balmer. Aktualisiert am 01.02.2012 2 Kommentare

Noch ist unklar, wer das geplante Asylzentrum auf dem Hellchöpfli in Rumisberg dereinst betreibt. Eine Kandidatin ist die Heilsarmee Flüchtlingshilfe, die bereits in Aarwangen ein Sachabgabezentrum führt.

Die frühere Flab-Stellung der Armee auf dem Hellchöpfli, dem höchsten Punkt im Oberaargau. Hier soll ein Asylzentrum entstehen.

Die frühere Flab-Stellung der Armee auf dem Hellchöpfli, dem höchsten Punkt im Oberaargau. Hier soll ein Asylzentrum entstehen.
Bild: André Albrecht

Die Pläne sind seit Sonntag publik: Auf dem Hellchöpfli in Rumisberg, dem höchsten Punkt im Oberaargau, möchte der Kanton Bern gemeinsam mit Solothurn ein Asylzentrum betreiben. Bis zu 120 Asylbewerber sollen dereinst in der früheren Flab-Stellung der Armee Platz finden. Noch nicht klar ist allerdings, wer das mögliche Durchgangszentrum dereinst betreiben könnte. Beim zuständigen kantonalen Amt für Migration gibt man sich zugeknöpft: «Das ist in Abklärung», heisst es bloss. Der Kanton warte nun vorerst auf «grünes Licht» vom eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Wenn die Zusage auf dem Tisch liege, starte die Detailplanung.

Eine mögliche Betreiberin für das Zentrum auf dem Hellchöpfli ist die Heilsarmee Flüchtlingshilfe, die bereits heute im Auftrag des Kantons Bern das Sachabgabezentrum in Aarwangen führt. Nach Informationen der BZ ist bisher allerdings keine offizielle Anfrage des Kantons eingegangen. Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe gibt in dieser Frage keine Auskunft und verweist an das kantonale Amt für Migration.

Nur Nothilfe in Aarwangen

Das geplante Zentrum auf dem Hellchöpfli wird sich aber so oder so unterscheiden vom Sachabgabezentrum in Aarwangen. In Ersterem sollen primär Asylbewerber untergebracht werden, die auf ihren Entscheid warten. Im Aarwanger Zentrum hingegen werden Menschen beherbergt, die einen rechtskräftigen Wegweisungsentscheid haben oder auf deren Asylgesuch die Behörden nicht eingetreten sind.

In Aarwangen leistet die Heilsarmee deshalb nur Nothilfe. Das heisst, sie bietet eine Unterkunft, Kleider, Nahrung sowie die nötigste medizinische Versorgung. Die 140 Plätze in der Eyhalde sind derzeit fast alle belegt. Seit Jahren organisiert die Heilsarmee in Aarwangen einen runden Tisch. Beteiligt sind die Gemeinde, der Sozialdienst, die Polizei, Vertreter der Anwohner und die Betreiber des Zentrums. «Dieser Austausch ist sehr sinnvoll», sagt Til Margraf, Bereichsleiter Kollektivunterkünfte bei der Heilsarmee Flüchtlingshilfe. So könnten Probleme gelöst und Ängste beseitigt werden.

Zentrum gehört dem Kanton

Um die rund 140 Menschen im Aarwanger Zentrum kümmern sich insgesamt sechs Angestellte. Das Zentrum in der Eyhalde gehört dem Kanton. Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe ist eingemietet, führt das Zentrum allerdings im Auftrag des Amts für Migration. (Berner Zeitung)

Erstellt: 01.02.2012, 08:54 Uhr

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2 Kommentare

Urs Wälchli

01.02.2012, 12:35 Uhr
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Ist doch nicht schwierig, im Bundesamt für Flüchtlinge gibt es viele Mitarbeiter. Wenn sie schon nicht fähigsind, die Gesuche innert kürzester Zeit bearbeiten, dann solle sie halt zu den Flüchtlingen schauen. Antworten



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