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Beat Held will die «Lüderenalp» verkaufen

Von Susanne Graf. Aktualisiert am 07.02.2012 1 Kommentar

Nach Beat und Liselotte Held endet die Familientradition im Hotel-Restaurant Lüderenalp. Ihr Sohn will den grossen Betrieb nicht in 4. Generation weiterführen.

Beat Held sucht einen Käufer für die Lüderenalp.

Beat Held sucht einen Käufer für die Lüderenalp.
Bild: Thomas Peter

Wenn die Sonne scheint und die Sicht gut ist, reisen die Gäste in Scharen auf die Lüderenalp. Hier, auf 1150 Meter über Meer, an der Grenze zwischen Wasen und Langnau, finden auf der Aussichtsterrasse des Hotel-Restaurants Lüderenalp bis zu 140 Personen Platz. Weitere 250 Plätze bieten die verschiedenen Stuben im Innern. Zudem verfügt das Haus über 25 Hotelzimmer und verschiedene Seminarräume. Kurz: Der Betrieb ist gross – zu gross, als dass ihn Michael Held alleine weiterführen möchte. Gegenwärtig teilt er sich die Verantwortung mit seinen Eltern Beat und Liselotte Held. Michael Held ist für die Küche verantwortlich.

Der Betrieb läuft weiter

Beat Held hat den Betrieb in den 1970er-Jahren übernommen und führt ihn in dritter Generation. Letztes Jahr war er seit 100 Jahren im Besitz der Familie Held. Doch jetzt sucht er einen Käufer. Im Mai 2011 habe er ihn erstmals ausgeschrieben. «Jetzt sind wir am Sichten der Angebote», sagt Held. Eilig hat er es nicht. Held betont: Bis der richtige Käufer gefunden sei, laufe auf der Lüderenalp alles weiter wie gewohnt.

Geduld ist angezeigt: Die allgemeine wirtschaftliche Lage führe nicht dazu, dass der Verkauf rasch abgewickelt werden könne, sagt Held. Interessenten hätten es derzeit schwer, von den Banken das nötigte Geld zu bekommen. Und jene, die das Geld hätten, überlegten sich den Schritt, auf der Lüderen zu wirten, zweimal. In der Stadt hätten sie es einfacher, sagt Held: «Hier herrscht einmal viel Betrieb, und dann ist es wieder ruhig.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 07.02.2012, 09:17 Uhr

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1 Kommentar

Marcel Blaser

07.02.2012, 11:06 Uhr
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Liebe Frau Graf, dass es schwer ist Geld von den Banken zu bekommen, hat wohl eher mit dem Gewerbe und dem Standort als mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu tun. Antworten



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