Zollikofen mit Rückfall
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Dieser Match hatte für Trainer Daniel Eberhart und sein Team unglücklich begonnen. Sämtliche taktischen Anordnungen waren nach nur neun Minuten Makulatur. Sandro Gyger hatte Worb nach einer unübersichtlichen Situation in Führung gebracht. Zollikofen erholte sich von diesem Schock und konnte bis Mitte zweiter Hälfte gut mithalten. Die beiden Sturmspitzen Rico Muster und Ergul Etoski prüften Torhüter Martin Rupp mehrmals. Mit Ausnahme einer Unsicherheit in der 14. Minute spielte dieser aber fehlerlos und konnte sein angeschlagenes Selbstvertrauen, nach einigen Fehlern in den vorangegangenen Spielen, wieder aufbessern.
Zollikofen chancenlos
Nach der Pause dominierte Worb das Spiel ziemlich klar und erarbeitete sich zahlreiche gute Chancen. Marco Hug, Luca Gianinazzi und mehrmals Jürg Kurmann versagten in aussichtsreichen Situationen. Zollikofens Hoffnungen auf den möglichen Ausgleich schwanden, als sich Michael Spring durchsetzte, aus wenigen Metern aber am reflexstarken Rupp scheiterte.
Dann setzte Worb zum Endspurt an, wobei sich die von Trainer Ronaldo Schiavoni angeordneten drei Spielerwechsel positiv auswirkten. Cédric Stöckli verwertete einen klugen Pass von Kurmann gekonnt zum 2:0. Dann war die Reihe an Martin Soltermann, der Torhüter Marc Hofer keine Chance liess. Ronny Giger sorgte in der Nachspielzeit für den (zu) hohen 4:0-Sieg. Sehr zufrieden war Schiavoni: «Trotz der frühen Führung wirkten wir sehr nervös. Erst nach dem 2:0 spielten wir befreit auf.»
Weniger zufrieden war Zollikofen-Trainer Daniel Eberhart: «Das 1:0 vor Wochenfrist gegen Leader Spiez war zwar ein Höhepunkt für uns, aber auch ein Nachteil, weil wir uns dadurch zu sicher fühlten.» Der Trainer bleibt für den Rest der Saison aber optimistisch. «Wir spielen in der Rückrunde immer besser, und ich bin überzeugt, dass dies auch jetzt wieder der Fall sein wird.» Punktuelle Verstärkungen seien aber trotzdem notwendig. «Wir haben die Zusage von zwei routinierten Spielern, die uns sicher einiges bringen werden», sagt Eberhart. Während der Winterpause will der Trainer vornehmlich im technischen und konditionellen Bereich arbeiten. (Berner Zeitung)
Erstellt: 27.10.2009, 11:35 Uhr
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