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Ivan Rados mit Doppelschlag

Von Manfred Schmied. Aktualisiert am 26.08.2009

Ostermundigen besiegte Zollikofen 3:1. Dies war auch ein Verdienst von Ivan Rados, der zwei Tore zum Sieg beisteuerte.

Ostermundigens Torhüter Adrian Stämpfli musste sich nur einmal bezwingen lassen.

Markus Grunder

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«Wir haben heute drei Punkte gewonnen, nicht mehr und nicht weniger», so das nüchterne Fazit von Ostermundigen-Trainer Daniel Hofmann. Seine Mannschaft hatte sich gegen das ultradefensiv eingestellte Zollikofen, die nur mit einer nominellen Sturmspitze (Ergul Etoski) angetreten waren, während den gesamten 90 Minuten sehr schwer getan. Jener Etoski hatte auch gleich die erste grosse Chance, um sein Team in Führung zu schiessen: Mit seinem Freistoss in der 14. Minute traf er aber nur die Latte.

Entgegen dem Spielverlauf waren es dennoch die Gastgeber, welche in der 27. Minute durch einen herrlichen Kopfballtreffer von Patrick Lämmle in Führung gehen konnten. Nur drei Minuten später verpasste Etoski auf Seiten der Gäste den Ausgleich nur ganz knapp, nachdem sich Ostermundigen-Verteidiger Ronny Graber und Torhüter Adrian Stämpfli bei einem Abwehrversuch nicht einig waren.

Rados Doppeltorschütze

Zu Beginn der zweiten Halbzeit agierte das Heimteam um einiges entschlossener. Ivan Rados, zwei Minuten zuvor eingewechselt und erst am Spieltag selbst aus den Ferien zurückgekehrt, erhöhte in der 63. Minute mittels Kopfball, nach einem Freistoss von Vetter, auf 2:0. Nun war aber Zollikofen am Drücker. In der 69. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Eberhart-Elf belohnt. Etoski setzte sich an der Grundlinie energisch durch, seinen überlegten Rückpass verwertete Mirco Herrli mit einem satten Schuss unter die Latte. Das 3:1 durch Rados, im Anschluss an einen schnell vorgetragenen Konter, fiel mitten in eine Drangperiode der Zollikofer, die nach dem 1:2 vehement den Ausgleich anstrebten.

«Aufgrund unserer starken zweiten Halbzeit, welche wir über weite Strecken sogar dominiert hatten, wäre ein Unentschieden sicher das gerechte Resultat gewesen», fasste Zollikofen-Trainer Daniel Eberhart den Spielverlauf treffend zusammen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 26.08.2009, 14:31 Uhr

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