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Nachgefragt bei: Nora Läng

Aktualisiert am 12.03.2010

Persönliches, Politisches: In unserer Grossrats-Wahlserie fühlen wir heute der Juristin Nora Läng (Juso, Thun) auf den Zahn.

Norah Läng

Norah Läng (Bild: zvg)

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Welches Thema würden Sie im Grossen Rat als erstes aufgreifen?
Jugendarbeitslosigkeit und Chancengleichheit in der Bildung.

Was müsste im Kanton Bern dringend verbessert werden?
Es sollte vermehrt ein Fokus auf saubere Energie gesetzt und Mühleberg die Betriebsbewilligung entzogen werden.

Welche Bernerin oder welchen Berner würden Sie für einen Swiss Award nominieren?
Mr. Mokka Pädu Anliker – weil er Monat für Monat ein gutes Kulturprogramm auf die Beine stellt.

Welchem Berner würden Sie gerne die Rote Karte zeigen?
Erich Hess – weil er mit seiner Initiative «Schliessung und Verkauf der Reitschule» ein Kulturzentrum und eine alternative Ausgehmöglichkeit abschaffen will.

Wer wird Ihrer Meinung nach Fussball-Weltmeister 2010?
Italien – da kommt mein Viertel italienisches Blut durch.

Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?
Ich setze mich immer 100-prozentig für meine Anliegen ein und bin meist Optimistin. Mein Ordnungssystem wird von manchen als Chaos bezeichnet.

Welche Stärken müsste die Region Thun vermehrt ausspielen?
Die schöne Lage und die grundsätzlich gute Wohn- und Lebensqualität.

Wo liegen die Schwächen?
ÖV-Verbindungen sind abends nicht gut, und es gibt fast keine Nachtbusse am Wochenende.

Was war als Kind Ihr Berufswunsch?
Illustratorin oder Grafikerin.

Welchen Lebenstraum würden Sie gerne realisieren?
Einmal im Ausland arbeiten, in einer anderen Kultur leben und so meinen Horizont erweitern.

Wie halten Sie sich fit?
Ich trainiere meine Beweglichkeit im Yoga, ansonsten lasse ich mich aber nicht verbiegen!

Mit wem würden Sie gerne einmal einen Kaffee trinken?
Mit Pascale Bruderer, weil sie als junge Frau in der Politik schon viel erreicht hat.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
«Mit einem Lächeln geht alles leichter.» Und: «Man soll sich selbst nicht zu ernst nehmen!».

Dieses Interview erscheint als Folge einer Serie, in der wir Kandidierende aus der Region Thun für die Grossratswahlen vom 28. März vorstellen. Die Parteien konnten selber bestimmen, wer die Fragen schriftlich beantwortet (pro Partei je nach deren Grösse eine oder mehrere Personen). (mik/rdh/TT)

Erstellt: 12.03.2010, 10:35 Uhr

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