Grossrat Flück in der Poleposition
Von Urs Egli. Aktualisiert am 26.03.2010 2 Kommentare
Ist Interessiert: Grossrat und Vizepräsident Peter Flück. (Bild: Andreas Blatter)
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Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für den zurücktretenden Berner FDP-Kantonalpräsidenten Johannes Matyassy hat begonnen. Die Geschäftsleitung der Partei hat eine Findungsgruppe eingesetzt, die von der früheren Regierungsrätin Dora Andres präsidiert wird. Gesucht wird eine Person, die in der kantonalen oder nationalen Politik aktiv ist, über ein gutes Netzwerk verfügt, Deutsch und Französisch spricht und genügend Zeit für das Präsidium aufbringen kann.
«Grundsätzlich interessiert»
Am 5.Mai sollen die FDP-Delegierten in Münsingen die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Matyassy wählen. FDP-Geschäftsführer Stefan Nobs ist überzeugt, dass dies gelingen wird, denn es gebe in der Partei «viele gute und fähige Persönlichkeiten, die dieses Amt ausüben könnten». Dieser Meinung ist auch Dora Andres. Doch euphorisch ist sie nicht. Der Run auf das Präsidialamt sei sicher nicht riesig. Zwar wolle sie der Arbeit ihrer Findungsgruppe nicht vorgreifen, sagt Andres, doch für sie persönlich sei der Vizepräsident der Berner FDP, Peter Flück, in der Poleposition.
Und was sagt Flück? «Grundsätzlich bin ich interessiert am Präsidium, denn die Arbeit als Vizepräsident hat mir gefallen», sagt der 52-jährige Brienzer Unternehmer. Zuerst wolle er aber seine Wiederwahl als Grossrat abwarten. Und in Frage käme für ihn das Präsidium ohnehin nur, wenn die Berner FDP «den von Johannes Matyassy eingeschlagenen Politkurs als eigenständige Partei» auch in Zukunft unterstütze.
Nichts als Absagen
Kein Thema ist das Berner FDP-Präsidium für den zweiten Vizepräsidenten der Partei, Grossrat Sylvain Astier. «Noch keine Gedanken gemacht» zum Präsidium hat sich Claudia Obrecht, ebenfalls Vizepräsidentin der Berner FDP. Dankend abgewunken haben gestern die Nationalratsmitglieder Christa Markwalder und Christian Wasserfallen. Das Gleiche gilt für den Direktor des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern, Adrian Haas: «Wenn ich als Grossrat wiedergewählt werde, würde ich gerne Fraktionschef bleiben. Dazu noch das Parteipräsidium wäre eine zu hohe Belastung.» Ruedi Sutter, Grossrat und Banker, will sich über eine allfällige Kandidatur noch nicht festlegen. Bereits dagegen entschieden hat sich Grossrat und Baumeister Peter Sommer. Möglich ist jedoch, dass die Findungsgruppe bis am 5.Mai noch einen Quereinsteiger – wie 2004 Matyassy – den Delegierten zur Wahl vorschlagen kann. (Berner Zeitung)
Erstellt: 26.03.2010, 10:13 Uhr
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2 Kommentare
ein glück für die fdp, die unterstützung eines gestandenen mannes mit bodenhaftung zu haben, denn im feuer schmoren schon noch diverse heisse kartoffeln.... - viel erfolg, gesundheit und glück, für und mit dem grossrat peter flück...! Antworten
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