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Kulturzentrum Progr präsentiert Zukunftspläne

Die Neuorganisation des Berner Kulturzentrums Progr ist zwar immer noch nicht abgeschlossen, aber aufgegleist. Die Stiftung, welche Anfang Jahr die Leitung des Progr von der Stadt übernommen hat, hat am Freitag ihre Zukunftspläne vorgestellt.

Progr Projektleiter äussern sich zur neuen Situation.

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Zurzeit ist jeder Raum im Progr vermietet, wie Stiftungsratspräsident Peter Aerschmann vor den Medien in Bern sagte. Ab dem 1. Mai sollen Ateliers, die frei werden, dann von einer Jury vergeben werden. Diese soll mehrheitlich aus Personen bestehen, die nicht zum Progr gehören.

Ebenfalls im Mai will die Stiftung das Baugesuch für Sanierungsarbeiten einreichen. Hier geht es vor allem um die «Hülle» des Kulturzentrums. So sollen primär die Sandsteinfassaden und das Dach saniert werden.

Bauarbeiten frühestens im November

Der Beginn der Bauarbeiten ist für frühestens November 2010 geplant. Die Stiftung des Progr rechnet mit einer Bauzeit von drei Jahren. Der Betrieb im Innern wird während der Bauarbeiten aufrecht erhalten.

Für die administrative und operative Leitung des Progr ist die Kulturmanagerin Susanne Ammann zuständig. Auf einen Kurator verzichtet das Progr bewusst. «Wir sind ein Sammelsurium von Künstlern, und das ist ein Standortvorteil», sagte Stiftungsratsmitglied Matthias Kuhn.

Erdgeschoss bald öffentlich zugänglich

Künftig soll vor allem das Erdgeschoss des Progr öffentlich zugänglich sein. Dort befindet sich auch die Café-Bar «Turnhalle», mit der die Stiftung noch über einen neuen Mietpreis verhandelt.

Die Finanzen des Progr seien im Lot, betonten die Stiftungsräte. Damit traten sie Gerüchten entgegen, die Finanzierung des Kulturzentrums sei gefährdet.

8 Millionen Franken für Sanierung

«Auf unserem Bankkonto liegen derzeit 1,7 Millionen Franken, die auf den Start der Sanierung warten», sagte Treuhänder Günther Ketterer. Für die Sanierung sind 8 Millionen Fr. budgetiert, die mit bereits garantierten Darlehen und Hypotheken gedeckt werden sollen.

Die laufenden Kosten sowie der Unterhalt des Kulturzentrums werden durch die Mietzinseinnahmen sichergestellt, fügte Ketterer an. Im Progr sind rund 150 Künstler eingemietet. (aw/sda/)

Erstellt: 05.02.2010, 13:59 Uhr

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