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Progr-Sanierung bei laufendem Betrieb

Von cab. Aktualisiert am 20.05.2009

Der Progr geht an die Umsetzung des Projekts. Die Gebäudesanierung wird in Etappen und bei laufendem Betrieb geschehen.

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Der Fahrplan für den vom Volk angenommenen Progr sieht grob etwa wie folgt aus: Nach der Gründung der Trägerstiftung nimmt diese die Umwandlung der Absichtserklärungen in Darlehensverträge an die Hand. In den nächsten Wochen wird der Baurechtsvertrag mit der Stadt unterzeichnet. Günther Ketterer, der das Finanzierungskonzept für den Progr erstellte und im Stiftungsrat Einsitz nimmt, geht davon aus, dass nach der Übernahme des Gebäudes am 1. August das Baubewilligungsverfahren beginnt. Auf diesen Zeitpunkt wird auch der Kaufpreis von 2,4 Millionen Franken fällig. Im Gegensatz zum Siegerprojekt «Doppelpunkt» soll die Sanierung statt über 13 Millionen nur 8 Millionen Franken kosten. Dies ist laut Ketterer möglich, weil die Sanierung weniger aufwändig und die Saläre deutlich niedriger ausfallen würden.

Beginn im nächsten Jahr

«Bis Ende Jahr ändert sich im Progr selber sicher nichts», sagt er. 2010 würden voraussichtlich erste Sanierungsarbeiten erledigt. Die Ateliers würden jederzeit verwendbar bleiben. Denn innen werde kaum etwas gemacht. Die Sandsteinfassade wird laut Ketterer flügelweise saniert und auch die Arbeiten am Dach tangieren den Betrieb nicht. Hingegen werde wohl während deren Umbau die Café Bar Turnhalle geschlossen bleiben. Wann und ob dies so sein wird, wisse er aber nicht mit abschliessender Sicherheit. Die Mieten für die Ateliers blieben ebenfalls bis auf weiteres auf dem heutigen Stand. Eventuell würden sie im Verlauf der Sanierung schrittweise angehoben. Dies könnte etwa so etappiert geschehen wie der Baurechtszins, der nach dem Sanierungsende im Jahr 2015 320'000 Franken pro Jahr betragen wird.

Weitere Sponsoren suchen

«Bleibt es beim heutigen Finanzierungsmodell beträgt die Erhöhung gegenüber heute 30 Prozent», sagt Peter Aerschmann, Initiant der Künstlerinitiative. Doch Aerschmann will nun die Suche nach Sponsoren intensivieren. Die zentrale Lage und das Produkt machen den Progr zu einer guten Adresse, ist er überzeugt. Zu Hansjürg Wyss kann Aerschmann nichts Neues sagen, ausser dass er einer der 120 Geldgeber für den Progr ist. Weitere Zusicherungen habe der bekannte Mäzen nicht gemacht. Aerschmann hofft auch darauf, dass Organisationen oder öffentliche Körperschaften Ateliers etwa für Stipendiengewinner mieten würden. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.05.2009, 08:35 Uhr

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