Doppelpunkt fordern Alternative
Von Adrian Zurbriggen. Aktualisiert am 07.05.2009
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Kein Tag ohne neue Progr-Schlagzeile: Gestern griffen die Befürworter des Siegerprojekts aus dem Investorenwettbewerb, das Komitee «Pro Doppelpunkt», den Gemeinderat in einem offenen Brief an: Er sei mitschuldig am «Schlamassel», vor dem die Bevölkerung stehe. Die Politik habe es verpasst, frühzeitig einzugreifen und nach Lösungen zu suchen. So habe die Regierung das von der Stadtverwaltung mitgestaltete und begleitete Projekt «Doppelpunkt» einer Schlacht ausgeliefert, die «nie zur Diskussion stand».
Wenn sich die Stimmberechtigten am 17.Mai zwischen «Doppelpunkt» und der Künstlerinitiative «Pro Progr» entscheiden müssten, gehe es nun nicht mehr um «Wettbewerbsgewinner gegen Zwischennutzer», sondern um« Kultur gegen Kommerz» oder «Zürich gegen Bern», schreiben die «Doppelpunkt»-Befürworter mit Blick auf die populistisch polarisierende Kampagne des «Pro Progr»-Lagers.
«Pro Doppelpunkt» fordert deshalb, dass der Gemeinderat einen Alternativstandort für die Progr-Kulturschaffenden sucht. Nur so könne die Regierung noch eine «einigermassen konstruktive Rolle» spielen. (Berner Zeitung)
Erstellt: 07.05.2009, 14:31 Uhr
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