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Abertausende feiern frenetisch

Drei Tage ausverkauft, viel Sonne und keine nennenswerten Zwischenfälle: Die Veranstalter des Gurtenfestivals 2010 sind «happy, happy, happy».

1/27 Ziemlich klein wirkt das Festivalgelände von oben, unüberschaubar ist es aber, wenn man mittendrin steckt. 6000 Igluzelte fasst die Zeltstadt (vorne), 20'000 Leute das Festivalgelände (hinten rechts).
Stefan Anderegg

   

Was wünschen sich die Gurtenbesucher für 2011?

Was wünschen sich die Gurtenbesucher für 2011?

Was wünschen sich die Gurtenbesucher für 2011?
Das Event war gut, doch Verbesserungspotenzial gibt es immer. Die Berner Zeitung hat nachgefragt, was sich die Besucher für das kommende Jahr wünschen.

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Gurtenfestival: Bilder vom Samstag

Gurtenfestival: Bilder vom Samstag
Der Samstag, der dritte Tag des Festivals, war trotz kühleren Temperaturen sehr stimmungsvoll. Erlebt den Tag noch einmal mit diesen Impressionen von Open Season, über The Kooks bis hin zu Da Sign & the Opposite.

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Gurtenfestival: Bilder vom Freitag

Gurtenfestival: Bilder vom Freitag
Heiss und ausverkauft. Das Gurtenfestival am Freitag.

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Gurtenfestival: Bilder vom Donnerstag

Gurtenfestival: Bilder vom Donnerstag
Das Gurtenfestival wurde am Donnerstag bei idealem Wetter eröffnet.

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Die Capital FM-Talks während dem Gurtenfestival

Die Capital FM-Talks während dem Gurtenfestival
Die Moderatoren von Capital FM haben während dem Gurtenfestival in der BKW Lounge diverse Bands zum Talk empfangen.

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Video: TeleBärn.

Noch nie habe er an einem Gurtenfestival so viele Konzerte gesehen wie dieses Jahr, sagte der sichtlich entspannte Veranstalter Philippe Cornu gestern Nachmittag. Dass er so viel Zeit hatte, verdankte er dem Umstand, dass es kaum Probleme gab – auch nicht mit den Musikern: «Wir mussten für keine Band Backstage-Brimborium mit Limousinen aufziehen. Es waren alle sehr unkompliziert.»

Gerüchte, wonach der Container der Babyshambles ziemlich gelitten hatte, kommentierte Cornu gelassen mit: «Das ist halt eine Rock’n’Roll-Band.» Babyshambles-Sänger Pete Doherty soll es auf dem Gurten übrigens so gut gefallen haben, dass er nach dem Konzert am Donnerstagabend noch lange auf dem Gelände blieb. Mehrere Festivalbesucherinnen erzählten von überraschenden Begegnungen mit dem Engländer.

Wiese in gutem Zustand

Philippe Cornu, der das Festival dieses Jahr zum 20.Mal veranstaltete, war mit seinem Event «so zufrieden wie noch nie». Mit ein Grund dafür: «Wir hatten endlich mal richtig gutes Wetter.» Wars am Donnerstag und Freitag noch brütend heiss, sorgten der Regen am Freitagabend und die Wolken am Samstag für angenehme Temperaturen. Am Sonntag frischte dann der Wind auf. Weil die Wassermenge, die beim Regen auf den Gurten niederging, eher gering war, dürfte das Festival die Wiese in vergleichsweise gutem Zustand hinterlassen. Sicher wisse man das aber erst nach dem Abbau, sagte Mediensprecher Micha Günter.

Lange Warteschlangen

Auch Günter war «happy, happy, happy» – wohl auch mit Blick auf die Zahlen: Am traditionell eher ruhigen Donnerstag kamen 12'000 Leute auf den Gurten, Freitag, Samstag und Sonntag strömten je 20'000 Personen auf den Berner Hausberg – ausverkauft. Das führte überall zu langen Schlangen, ob vor der Gurtenbahn oder vor den neuen WC-Containern, die sich «sehr bewährt» hätten.

Die Sanität zählte bis gestern Nachmittag 1200 Patienten, die meisten aus medizinischer Sicht Bagatellfälle. Das sind vergleichsweise wenige: Im schlimmsten Jahr, 2003, hatte das 24-köpfige Sanitätsteam auf dem Gurten an vier Tagen 2000 Personen zu versorgen. «Die Leute kamen gut vorbereitet, sie trugen Hüte und tranken viel Wasser. So war auch die Hitze kein Problem», sagte Festivalarzt Bänz Thomann.

Cornus Wunsch-Acts

Das nächste, 28. Gurtenfestival findet vom 14. bis 17. Juli 2011 statt. Vielleicht klappts ja dann mit Cornus Traumacts: «Es gibt viele Bands, die ich gern auf den Gurten holen möchte. Ganz oben stehen Muse und Coldplay.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 19.07.2010, 08:25 Uhr

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6 Kommentare

rea wittwer

19.07.2010, 17:45 Uhr
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bitte unbedingt für die nächsten jahre organisieren, dass die leute, die anstehen für die talfahrt mit hilfe einer schranke schön in einer schlange warten müssen. das anstehen war der reinste horror, ein glück dass dort keine panik ausbrach. ich für mich hab zum ersten und letzten mal das bähnli für runter genommen. Antworten


helmut bächler

19.07.2010, 13:43 Uhr
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...kein wunder, ich wäre auch glücklich, wenn ich statt 15'000 plötzlich 20'000 tickets pro tag verkaufen könnte. hat auch kein mensch erwähnt. das sind spannende einnahmen. das gurtenfestival ist etwas zu sehr geldmaschine statt festival... Antworten


Kurt Gampeler

19.07.2010, 11:52 Uhr
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Die Anwohner sollen 4 Tage ausbrechen...selber auf den Gurten und mitfeiern, dann stört auch der Lärm nicht. Tickets erhalten sie ja kostenlos! Antworten


Chrigu Meyer

19.07.2010, 11:14 Uhr
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naja, vier Tage im Jahr ein Festival. Mittlerweile über 20 Jahre. So schlimm ist das jetzt nun auch nicht. Direkt betroffen sind ja auch "nur" die Anwohner zwischen Gurtenbahn - Tramhaltstelle und wohl auch die Anwohner im Spiegel (Mittelstation). Und der Rasen erholt sich sehr schnell. sonst gäbe es noch diverse Events die den Rasen beeinträchtigen (Bike-Rennen, Schwingfeste, etc.) ;-) Antworten


Adrian Rufer

19.07.2010, 10:34 Uhr
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@Sonja Hartmann: Noch abgelegener? Ich denke, der Gurten ist doch recht abgelegen, wenn man die Distanzen vom Festival zu bewohntem Gebiet anschaut. Sonst müsste man ja solche Festivals irgendwo auf dem Jungfraujoch durchführen....! Und keine Angst, die Wiese wird es überleben, wie jedes Jahr! Antworten


Sonja Hartmann

19.07.2010, 08:52 Uhr
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Für die Anwohner ist das Wochenende vom Gurtenfestival oft mühsam und einfach sehr laut. Warum kann ein solcher Musikevent nicht an einem abgelegenen Ort stattfinden? Für die Gurtenwiese ist das Festival oft ja auch eine Zumuting, selbst dieses Jahr sah man noch die Schäden vom letzten Jahr. Schade, für die restlichen Gurtenbesucher. Antworten



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