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Berner Kinder: Mit vier in den Kindergarten?
Aktualisiert am 15.05.2009 16 Kommentare
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Berner Kinder sollen künftig mit vier Jahren in den (zweijährigen, obligatorischen) Kindergarten. Finden Sie das gut?
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Was bringt Harmos, was sagen die Gegner, wie ist der Zustand der Berner Schule?
GÄSTE:
Bernhard Pulver
Erziehungsdirektor des Kantons Bern
Moderation:
Stefan Geissbühler, Redaktionsleitung Berner Zeitung (tb)
Erstellt: 15.05.2009, 11:21 Uhr
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16 Kommentare
Der Mensch ist unter allen Säugetieren das einzige Lebewesen das der Meinung ist, die Erziehung der Kinder können andere machen. Kindergarten mit 3 Jahren, Kinderkrippen und Tagesschulen sind alles Einrichtungen um die Kinder möglicht früh wieder los zu werden, so dass Mann oder Frau sich nicht einschränken muss. Als Entschuldigung werden Aussagen wie "Intergration von sozial schwachen" usw gemach Antworten
Vergessen wir doch nicht, dass der Grossteil der Berner Gemeinden bereits heute den 2-jährigen Kindergarten anbieten. Die Eltern schätzen den professionellen Umgang der Kindergartenlehrpersonen sehr. Es ändert sich also für ganz viele Bernerinnen und Berner nichts. Und für den Rest ist Harmos eine echte Bereicherung! Antworten
Unsere dreieinhalb jährige Tochter möchte sehr gern jetzt schon in den Kindergarten. Wir sehen, wie gut ihr der Umgang mit Kindern in ähnlichem Alter in der Spielgruppe tut. Ich hoffe sehr, dass im Kanton Bern die frühe Förderung der Kinder nach einheitlichen Massstäben möglich wird. Antworten
Als ehemaliger Kindergartenpräsident habe ich die Arbeit der Kindergärtnerinnen kennen und schätzen gelernt. Sie vermögen die Kinder - egal ob 4-, 5- oder 6-Jährige - professionel zu fördern, und dies in verschiedensten Bereichen. Es wäre gut, wenn wir im Kanton Bern diese Förderung allen Kindern während zwei Jahren zugute kommen lassen würden. Antworten
Ich möchte meine Rasselbande gerne ab 3 in den Kindergarten schicken. Aus diesem Grunde finde ich Harmos super, so lernen die kleinen Raubauken, sich rechtzeitig zu sozialisieren.Abgesehen von der Frage des Alters ist es sowieso höchste Zeit für Harmos. Antworten
Neben einem stabilen Elternhaus brauchen Kinder vor allem andere Kinder sowie ein Umfeld, in dem sie sich frei bewegen können und sich wohl und geborgen fühlen. Die heute weit verbreitete Kleinfamilie bietet vielen Kindern zu wenig Anregung. Schule und Elternhaus haben gemeinmsam einen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Es ist an der Zeit, diesen schweizweit wahrzunehmen. Antworten
Wer JA sagt zu einer aktiven Integrationspolitik muss auch JA sagen zu 2 Jahren Kindergarten. Damit werden jene Kinder früh erfasst, die eine sprachliche Intergration am nötigsten haben, damit sie später in der Regelschule die Basis haben dem Unterricht zu folgen. Antworten
Wir brauchen Vielfalt statt Einfalt. Damit sich der Geist frei entfalten kann braucht er Freiheit und nicht Gleichheit. Die unteren Klassen sind zu gross. In Finnland sind pro fünf Kinder eine Lehrperson. Jedes Kind bekommt einen Bildungsgutschein und die Eltern können die Schule wählen. Finnland hat sehr gut abgeschnitten bei der Pisa Studie. Warum lernen wir nicht von Finnland? Antworten
Faktisch gibt es den 2-jährigen Kindergarten bereits. Die allermeisten Kinder werden natürlich nicht mit vier Jin den KG kommen, sondern im 5. Lebensjahr stehen, also z. B 41/2 Jahre alt sein. Für die Integration von sozial schwachen und fremdsprachigen Kindern ist die frühe Einschulung enorm wichtig. Spielend lernen, lernend spielen ist das Motto! Antworten
Kinder geniessen es, zusammen mit andern Kindern ihre Zeit zu verbringen. Als Grosvater dreier Enkel im Kita/Kindergartenalter weiss ich, von was ich spreche. Die Anleitung durch die Kleinkinderzieherin, bzw. die Kindergärtnerin ergänzt die Erziehungsarbeit zu Hause. Die Öffnung der Schulpforte schon ab 4 Jahren ist kindgerecht und erleichtert den Eintritt in die Schule. Antworten
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Beni Hirt
@Hansjürg Kräuchi: Der Mensch ist auch das einzige Lebewesen, dass vernünftig ist, niemand sonst. D.h., er wägt vor einem Entscheid normalerweise Vor- und Nachteile ab und überlegt sich die Konsequenzen. Je besser gefördert, desto weniger Probleme und: desto besser die Konsequenzanalyse. Deshalb spricht genau ihre Bedingung - der Mensch als einziges Lebewesen - für die Frühförderung. Antworten