Hinterkappelen

Die Batterie im Tank

HinterkappelenSchnelle Teslas, ein cooler Hippiebus und ein wasserdichter Töff­fahrer: Die Oberstufenschüler bewerteten die Fahrzeuge der Wave Trophy.

Den gelben «Tankschlauch» umgehängt, präsentiert Christian Jog sein Elektromotorrad.

Den gelben «Tankschlauch» umgehängt, präsentiert Christian Jog sein Elektromotorrad. Bild: Stefan Anderegg

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Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Hinterkappelen standen Spalier und empfingen im strömenden Regen die Fahrzeuge der Wave Trophy. Wave steht für World Advanced Vehicle Expedition und ist nach Angaben der Organisatoren die grösste ­E-Mobil-Rallye der Welt.

Über 70 Fahrzeuge mit Elektroantrieb fahren in mehreren Etappen von Bremerhaven bis Genf. Am Donnerstag waren sie in der Region Bern unterwegs und machten unter anderem in der Energiestadt Wohlen halt.

Klare Favoriten

Schnelle Sportwagen, einen umgebauten VW-Bus und ein Motorrad mussten die Jugendlichen bewerten. «Wie cool findest du das Fahrzeug?», lautete die Frage. Beim ersten Fahrzeug rümpfte ein Schüler etwas die Nase: «Der Motor macht ja gar keinen Lärm.»

Als aber die Sportwagen der Marke Tesla einfuhren, machten er und seine Kollegen grosse Augen. Ein Blick auf ihre Bewertungsblätter zeigte: Die schnellen Fahrzeuge erhielten von ihnen die Höchstnote 10 ebenso wie ein umgebauter hellblauer Vollbus. «Der Hippiebus ist einfach cool», meinten sie unisono.

Ebenso die Schülerinnen fuhren auf die schnellen Autos ab. Erst recht als sie noch für eine kurze Runde auf dem Sportplatz einsteigen durften. «Die jungen Damen fühlen sich wie Schneeköniginnen», sagte die Besitzerin des Autos.

«Tankschlauch» umgehängt

Weniger Coolness-Punkte erhielt Christian Jog auf seinem Motorrad, weil eine Ladung nur für 150 Kilometer reicht. Wenn die Jungs wüssten, welche Beschleunigung der Elektrotöff hat. «In 3,3 Sekunden von 0 auf 100», erklärte der Deutsche in seinem wasserdichten Kombi.

Damit er nie Probleme zum Aufladen der Batterie kriegt, hat er den Tankschlauch respektive das Kabel mit den grossen Steckern umgehängt. Inzwischen hat er mit seinem Elektromotorrad schon 40 000 Kilometer zurückgelegt, ist also einmal um den Globus gefahren. (Berner Zeitung)

Erstellt: 17.06.2016, 10:27 Uhr

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