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Zu viel Teer für Kinder

Von Hannah Einhaus. Aktualisiert am 23.05.2011 3 Kommentare

Der Gestank von Teeröl im Kindergarten am Haspelweg liess einem Vater keine Ruhe. Nach Expertisen von Stadtbauten werden die Kinder nun in anderen Schulen unterrichtet und das Gebäude voraussichtlich abgerissen.


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Der Kindergarten am Haspelweg zügelt im neuen Schuljahr für zwei bis drei Jahre in ein Gebäude an der Laubeggstrasse, nahe dem Rosengarten. Das Haus am Haspelweg wird abgerissen oder saniert wegen einer erhöhten Konzentration von Teeröl. Ein Vater, Biologe von Beruf, hatte im vergangenen Dezember an einem Elternabend einen verdächtigen Geruch wahrgenommen. Er vermutete den gesundheitsschädigenden Stoff Naphtalin und kontaktierte die Schulleitung. Wie die Zeitung «Bund» berichtete, haben die inzwischen ebenfalls eingeschalteten Stadtbauten (Stabe) Expertisen veranlasst und diese Vermutung bestätigt. In den Räumen bestand eine Konzentration von 31 Mikrogramm Naphtalin pro Kubikmeter. Erlaubt wären 20, die Weltgesundheitsorganisation WHO zieht die Grenze gar bei 10 Mikrogramm. Der Stoff ist möglicherweise krebserregend. Bis zu den Sommerferien gehen die Kindergärtler ins Bitzius-Schulhaus.

Die Stabe vermuten, dass der Kindergarten Haspelweg nicht das einzige Stadtberner Schulgebäude mit erhöhter Naphtalinkonzentration ist. Laut «Bund» wird die Stadt weitere Häuser untersuchen lassen, in erster Linie jene, die ebenfalls in den 50er- Jahren gebaut wurden. (Berner Zeitung)

Erstellt: 23.05.2011, 07:53 Uhr

3

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3 Kommentare

Martin Lerch

23.05.2011, 09:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Vielleicht gibt die Stadt Bern ja wieder Geld aus für die Sanierung von Schulhäusern und spart sich dafür den Luxus mit immer neuen überflüssigen Verkehrsschikanen in den Quartieren! Antworten


Charles-Edouard Jeanneret

23.05.2011, 10:30 Uhr
Melden

Der Abriss kommt wohl den Immobilien-Spekulanten zugute. Zusätzliche Fläche für "gehobene" Wohnqualität. Antworten



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