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Zivilschutzanlage war bereits vor drei Jahren eine Asylunterkunft

Von Tanja Kammermann. Aktualisiert am 22.12.2011 20 Kommentare

Bereits im November 2008 wurde die Zivilschutzanlage des Schulhauses Hochfeld als Asylunterkunft gebraucht. Innerhalb von knapp zwei Wochen wurden die Räumlichkeiten für die neuen Besucher eingerichtet.

1/6 Die Zivilschutzanlage Hochfeld ist im Jahr 2008 temporär zu einer Asylunterkunft umfunktioniert worden.
Bild: Urs Baumann

   

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Damals verbrachten mindestens 43 Flüchtlinge eine gewisse Zeit in der Länggasse. Gerechnet hatte man mit 100 Flüchtlingen. Es wurden eiligst Trennwände in den Duschen und Kochherde eingebaut. Tageslicht gab es in der unterirdischen Anlage kaum. Geschlafen haben die Asylbewerber in grünen Dreier-Kajütenbetten aus Stahl, getrennt nach Männern, Frauen und Familien. 30 Leute wurden pro Raum untergebracht, insgesamt standen drei Räume zur Verfügung.

9.50 Franken mussten einem Asylbewerber pro Tag reichen für Essen, Toilettenartikel, Telefongespräche, Billette, Zigaretten etc. Beim Eintritt wurde jedem Bewohner ein abschliessbarer Kasten mit Kochutensilien zugewiesen. Jeder kochte selber.

Keine nennenswerten Konflikte, aber Drogenhandel

Sie stammten vorab aus Somalia und Eritrea, Konflikte gab es vor drei Jahren kaum. Weder innerhalb der Unterkunft, noch mit den Schülern des Hochfeldschulhauses oder den Nachbarn. Die meisten sprachen gut Englisch. Verschiedentlich sei auf dem Schulareal mit Drogen gehandelt worden, sagte damals der Schulleiter des Schulkreises Länggasse-Felsenau, Rolf Rickenbach.

Die Flüchtlinge warteten teilweise mehrere Monate darauf, von der unterirdischen Zivilschutzanlage in ein Durchgangsheim verschoben zu werden. Betreut wurden die Männer, Frauen und Kinder von der Flüchtlingshilfe der Heilsarmee. Fünf Personen waren für das temporäre Asylheim zuständig. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.12.2011, 12:09 Uhr

20

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20 Kommentare

robert schneiter

22.12.2011, 13:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung

hallo, wer zahlt !!! wohl nicht der Kanton,sondern wir als Steuerzahler, oder ? und für die eigenen Leute hat man wieder kein Geld,z.B Behinderte/Spitex et.etc. Antworten


Urs Wölchli

22.12.2011, 12:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wurde auch Zeit das die Stadt Bern prozentual zu ihrer Bevölkerung Asylplätze anbietet. Warte schon lange darauf das die Gemeinde Köniz als Wohngemeinde der Bundesrätin, der wir dieses Fiasko zu verdanken haben, etwa 1000 Plätze zur verfügung stellt. Antworten



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