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Wo die Brandstifter überall zugeschlagen haben

Von Jon Mettler. Aktualisiert am 15.11.2010 5 Kommentare

2007 hielt eine Serie von 38 Brandstiftungen die Kantone Bern und Freiburg in Atem. Acht Männer müssen sich dafür seit dem 15. November vor Gericht verantworten. Bernerzeitung.ch listet mit Hilfe der Gerichtsakten die einzelnen Taten auf.


11. Dezember 2005 in Bolligen: Mit Feuerzeug Plastiktafel in einem RBS-Wartesaal in Brand gesetzt. Sachschaden: 23'000 Franken.

4. Januar 2007 in Ittigen: Töggelikasten im Talgutzentrum in Brand gesetzt. Die Hitze brachte schliesslich ein Kunststoffdach der Fussgängerpasserelle zum Schmelzen. Sachschaden: 100'000 Franken.

13. Januar 2007 in Bern: Kunststoffharassen auf der Rampe einer Coop-Filiale in Brand gesetzt. Sachschaden: 200'000 Franken.

20. Januar 2007 auf der Autobahnbrücke Fischrain: Molotowcocktails auf die Fahrbahn geworfen.

Ende Juli 2007 in Kleingurmels: Holz mit Brennsprit übergossen und in Brand gesetzt.

7./8. August 2007 in Bolligen: Holzstapel in Brand gesetzt. Sachschaden: 3200 Franken.

19. August 2007 in Sundlauenen: Kunststoffsäcke in Brand gesetzt. Sachschaden: 27'900 Franken.

24./25. August 2007 in Uttigen: Holzstapel/Asthaufen in Brand gesetzt. Sachschaden: 500 Franken.

24./25. August 2007 in Hettiswil: Holzschnitzeldepot in Brand gesetzt. Sachschaden: unbestimmt.

Ende August/Anfang September 2007 in Tentlingen: Versuchte Brandstiftung an einem Personenwagen. Sachschaden: 800 Franken.

2./3. September 2007 in Bern: Öffentliche Toilettenanlage in Brand gesetzt. Sachschaden: 3000 Franken.

2./3. September 2007 in Muri: Öffentliche Toilettenanlage in Brand gesetzt. Sachschaden: 12'000 Franken.

3. September 2007 in Kleinbösingen: Strohballen in Brand gesetzt. Sachschaden: 5490 Franken.

3. September 2007 in Schiffenen: Versuchte Brandstiftung an zwei Personenwagen.

3. September 2007 in Alterswil: Brennholz in Brand gesetzt. Sachschaden: 1500 Franken.

3. September 2007 in Rosshäusern: Heuballen auf einem Pritschenwagen in Brand gesetzt. Sachschaden: 150 Franken.

2./3. September 2007 in Rosshäusern: 30 Strohballen in Brand gesetzt. Sachschaden: 1500 Franken.

10. September 2007 in Heiligenschwendi: Holzstapel in Brand gesetzt. Sachschaden: 3100 Franken.

10. September 2007 in Goldiwil: Kehrichtunterstand in Brand gesetzt. Sachschaden: unbestimmt.

10. September 2007 in Homberg: Stroh und Scheiterbeige in Brand gesetzt.

11. September 2007 in Wattenwil: Schreinerware und Holzstösse in Brand gesetzt. Sachschaden: 120'000 Franken.

11. September 2007 in Schüpbach: Stapelholz in Brand gesetzt. Sachschaden: 56'100 Franken.

11. September 2007 in Schüpbach: Holzstapel in Brand gesetzt. Sachschaden: 4800 Franken.

12. September 2007 in Steffisburg: versuchte Brandstiftung in einem Holzmagazin. Sachschaden: 3000 Franken.

13. September 2007 in Worb: Reifen eines Personenwagens in Brand gesetzt. Sachschaden: 1000 Franken.

13. September 2007 in Kiesen: Brennholz in Brand gesetzt. Sachschaden: 4000 Franken.

13. September 2007 in Oppligen: versuchte Brandstiftung an einer bewohnten Liegenschaft.

13./14. September 2007 in Herbligen: Holzstapel in Brand gesetzt. Sachschaden: 1000 Franken.

14./15. September 2007 in Gümmenen: Werkhofunterstand in Brand gesetzt. Sachschaden: 221'500 Franken.

15./16. September 2007 in Endingen: Holz in Brand gesetzt. Sachschaden: 500 Franken.

16. September 2007 in Ittigen: Holzdepot in Brand gesetzt. Sachschaden: 27'000 Franken.

17./18. September 2007 in Frutigen: Lagerhalle in Brand gesetzt. Sachschaden: 150'000 Franken.

18. September 2007 in Zwieselberg: Scheune in Brand gesetzt. Sachschaden: 134'760 Franken.

25./26. September 2007 in Brünisried: Leer stehendes Bauernhaus in Brand gesetzt. Sachschaden: 409'000 Franken.

25./26. September 2007 in Rechthalten: Scheune in Brand gesetzt. Sachschaden: 203'00 Franken.

25./26. September 2007 in Kleinbösigen: Strohballen in Brand gesetzt.

1. Oktober 2007 in Thun: Öffentliche Toilette in Brand gesetzt. Sachschaden: 3000 Franken.

Das Total der Sachbeschädigungen beläuft sich somit auf 1'720'800 Franken. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.11.2010, 14:35 Uhr

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5 Kommentare

Gerhard Keller

15.11.2010, 16:48 Uhr
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Natürlich will er seinen "Reifeprozess" nicht hinter Gittern gefährden.Waren ja bloss Kavaliersdelikte.Und er ist doch bereits rehabilitiert und sagt, was er gehört werden will. Da wird ihm auch kaum ein vernünftiger Richter Steine in den Weg legen wollen. Geigenstunden bei einem strengen Lehrer - auf Steuerzahlers Kosten natürlich - wären im gegenwärtigen Therapiestand die angemessene Strafe? Antworten


maria tobler

15.11.2010, 14:44 Uhr
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leider ist das strafgesetz bei uns viel zu milde. in andern ländern, müsste jeder sicher mit mehr als 15 j, entzug rechnen. wie dumm und verhaltensgestört, muss man sein mit oder ohne alkohol oder probleme, stellt euch mal vor, jede/r, würde da so reagieren. natürlich bezahlt die mehrheit mit prämein wieder für die angerichteten schäden, nicht zu vergessen, aufwand der behörden, rettungskräfte etc Antworten



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