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Wirtschaft macht mobil gegen Mühleberg II

Aktualisiert am 05.01.2011 17 Kommentare

Der Kanton Bern verfügt über das Potenzial, seine Energiezukunft aus erneuerbaren Quellen zu gestalten.

Modellansicht: So könnte das neue Atomkraftwerk in Mühleberg dereinst aussehen.

Modellansicht: So könnte das neue Atomkraftwerk in Mühleberg dereinst aussehen.
Bild: zvg

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Dieser Überzeugung ist eine Gruppe von rund 50 Berner Wirtschaftsvertretern. Sie lehnt deshalb ein neues Atomkraftwerk in Mühleberg ab. Erneuerbare Energien seien weltweit auf dem Vormarsch. Rund 62 Prozent der neu installierten Leistung stammten im Jahr 2009 aus erneuerbaren Quellen, betonte Solarunternehmer Urs Muntwyler am Mittwoch vor den Medien in Bern.

Statt in veraltete Atomtechnologie zu investieren, sollte der Kanton Bern den Trend hin zu erneuerbaren Energien nicht verpassen. Diese garantierten nicht zuletzt Wertschöpfung im Inland. Davon profitierten Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft gleichermassen.

Wichtig sei ein breiter Strommix aus Wasser, Wind, Sonne, Geothermie, Wärmekraftkopplung, Kehricht oder Biomasse, sagte Muntwyler weiter. Der Kanton Bern habe in dieser Hinsicht beste Voraussetzungen.

Allein mit Photovoltaik könnte «Mühleberg» locker eingespart werden, zeigte sich Muntwyler überzeugt. Ausserdem seien die Preissenkungen bei erneuerbaren Energien eindrücklich. Mit grossen Schritten näherten sich die Kosten jenen für konventionell hergestellten Strom. Zu den Unternehmen, die die Gruppe mit den Namen «Neue Energie Bern» bilden, gehören allen voran Firmen aus der Solarbranche wie Tritec oder Sputnik Engineering.

(tan/sda)

Erstellt: 05.01.2011, 11:37 Uhr

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17 Kommentare

Ben Müller

05.01.2011, 12:27 Uhr
Melden

@A.Remund: soso, und woher beziehen sie heute ihren Strom? Wie auch immer, ich bin absolut dafür dass Alternativen zum Bau neuer AKWs seriös studiert werden. Wenn aber ein Solarunternehmer behauptet, dass keine neuen AKWs nötig sind ist das in etwa so wie wenn ein Vegetarier behaupten würde es seien keine Metzgereien notwendig. Antworten


Alina Remund

05.01.2011, 11:51 Uhr
Melden

Wer heute noch auf neue AKW's setzt, lebt in meinen Augen in der Vergangenheit! Antworten



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