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Wird SP-Nationalrätin Ursula Wyss im Jahr 2016 Berner Stadtpräsidentin?

Aktualisiert am 04.11.2011 21 Kommentare

SP-Nationalrätin Ursula Wyss interessiert sich für einen Sitz in der Berner Stadtregierung. Sie muss nun noch von ihrer Sektion und von der SP der Stadt Bern offiziell nominiert werden. Das dürfte aber angesichts der Popularität von Wyss nur Formsache sein.

Kandidiert für einen Sitz im Berner Gemeinderat: SP-Nationalrätin Ursula Wyss.

Kandidiert für einen Sitz im Berner Gemeinderat: SP-Nationalrätin Ursula Wyss.

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Wyss gab am Donnerstag ihrer Sektion SP Bern-Nord ihr Interesse bekannt und liess am Freitag das Schreiben den Medien zukommen. Im Brief heisst es, nach zwei Jahren im Grossen Rat und zwölf Jahren im Nationalrat fühle sie sich nun den Anforderungen eines Gemeinderatsmandats gewachsen.

Das gute Abschneiden der SP der Stadt Bern bei den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober und ihr eigenes gutes Resultat habe sie für eine Kandidatur motiviert. Wyss, Fraktionschefin der SP Schweiz im Bundeshaus, holte bei den Nationalratswahlen vom 23. Oktober am meisten Stimmen von allen SP- Kandidierenden im Kanton Bern.

Mögliche neue Stadtpräsidentin

Wyss war im Frühling von der Leitung der SP Stadt Bern angefragt worden, ob sie kandidiere, wie es in ihrem Brief heisst. Die SP Stadt Bern hat denn am Freitag in einer Mitteilung ihre Freude über die Kandidatur ausgedrückt.

Die SP muss nämlich bei den Stadtberner Gemeindewahlen vom 25. November 2012 im fünfköpfigen Berner Gemeinderat den Sitz der abtretenden Gemeinderätin Edith Olibet verteidigen. Dafür stehen nun die Chancen sicher gut, wenn Wyss auch wirklich nominiert wird.

Viele sehen die 38-jährige Ökonomin auch als Nachfolgerin von Alexander Tschäppät (SP) im Amt des Berner Stadtpräsidenten. Schliesslich ist die SP die wählerstärkste Partei in der Bundesstadt.

Tschäppät sagte am Freitag auf Anfrage, er werde 2012 nochmals, aber zum letzten Mal kandidieren. Wyss wäre eine gute Nachfolgerin für ihn, wenn er Ende 2016 abtrete. Kontinuität im Gemeinderat und beim Stadtpräsidium sei ein Ziel der Berner Rot-Grün-Mitte-Allianz.

Nun stehe zuerst einmal die Nachfolge von Edith Olibet im Vordergrund: Das sagte am Freitag die Co-Präsidentin der SP Stadt Bern, Flavia Wasserfallen auf die Frage, ob ihre Partei Wyss bewusst als neue Stadtpräsidentin aufbauen wolle. Es sei aber klar, dass Wyss das Format einer Stadtpräsidentin habe.

Nomination im Februar - Allemann kandidiert nicht

Die SP Bern-Nord gab am Freitag in einer Mitteilung bekannt, sie werde am 5. Dezember an einer Mitgliederversammlung über die Nomination von Wyss zuhanden der Geschäftsleitung der SP Stadt Bern entscheiden. Auch die Sektionsleitung zeigt sich zufrieden mit Wyss' Entscheid.

Die SP Stadt Bern schreibt, die offizielle Nomination der von den verschiedenen Sektionen vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat werde im Februar erfolgen.

Bis zum 6. Dezember können die Sektionen laut Wasserfallen noch Vorschläge machen. Mögliche Kandidatinnen sind ihr zufolge noch die frühere SP-Kantonalpräsidentin Irène Marti Anliker, Vizestadtratspräsidentin Ursula Marti und Stadtratsfraktionschefin Annette Lehmann.

Nicht antreten wollen alt Regierungsstatthalterin Regula Mader und die frühere SP-Stadtratsfraktionschefin Giovanna Battagliero. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Nationalrätin Evi Allemann, wie diese am Freitag auf Anfrage sagte. «Für mich war immer klar: Wenn Ursula das macht, trete ich nicht an».

Für die Nachfolge von Olibet steht für die SP Stadt Bern eine Frauenkandidatur im Vordergrund, wie Wasserfallen sagt. (mau/sda)

Erstellt: 04.11.2011, 15:23 Uhr

21

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21 Kommentare

Beat B. Frei

04.11.2011, 10:39 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Gute Nacht Bern......
Wyss als nächster Stapi......
Antworten


Alexander Steiner

04.11.2011, 13:36 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Wenn Frau Wyss in den Gemeinderat einzieht, muss ich mir ernsthaft überlegen, ob ich doch nicht aus Bern wegziehen soll! Mehr Grün und Links brauchts nicht! Sonst wird Bern zur Geisterstadt mit 100 Tramlinien und die Autos müssen in Thun parkiert werden! Es würden jede Woche 10 Demos vom schwarzen Block toleriert werden und die Stadt erstickt im Müllberg! Antworten



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