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Waldfrau auf dem Weg nach Hause

Von Mustafa Dikbas. Aktualisiert am 21.01.2009

Gabriele S. hat Bolligen verlassen. Sie befindet sich gemeinsam mit ihrer Schwester auf der Heimreise Richtung Deutschland. Die beiden Frauen haben sich zum ersten Mal seit 12 Jahren gesehen.

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Interview mit Gabriele S. (Video bernerzeitung.ch)

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Interview mit der Schwester Simone Leu (Video bernerzeitung.ch)

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Interview mit Rudolf Burger



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Damit endet eine jahrelange Odyssee durch halb Europa. Gabriele S. verliess ihre Heimat in Belzig im Bundesland Brandenburg, weil sie den Papst besuchen wollte. Das letzte Jahr verbrachte sie im Wald bei Bolligen. Ihre Familienangehörigen erfuhren erst diese Woche, dass sie noch lebt.

Vor dem Treffen mit der Schwester hatte sich Gabriele zurückgezogen. Und sich für die bevorstehende Reise vorbereitet: «Sie nimmt im Moment eine Dusche», sagte Bolligens Gemeindepräsident Rudolf Burger vor den Medien.

Mittlerweile sind weitere Information über die Verpflegung der Frau aufgetaucht. Mitarbeiter der Autobahnraststätte Grauholz teilten mit, Gabriele S. sei seit einem halben Jahr regelmässig bei ihnen vorbeigekommen. Man habe ihr Essen gegeben.

Australische Presse meldet sich in Bolligen

Die Geschichte von Gabriele S. geht um die Welt. Mehrere TV-Teams deutscher Privatsender waren in Bolligen, um das Treffen der Waldfrau mit ihrer Schwester zu filmen. Sogar die australische Presse habe sich gemeldet, sagte Burger.

Psychologe: Verdacht auf Schizophrenie

Bei Gabriele S. bestünde laut einem Psychologen Verdacht auf Schizophrenie, teilte Burger weiter mit. Er könne das aber nicht beurteilen.

Gabriele S. räumte diesen Morgen ihre Sachen zusammen. Noch gestern Dienstag kamen Befürchtungen auf, sie könnte in der Nacht weiterziehen. Sie hatte das Angebot des Gemeindepräsidenten abgelehnt, die Nacht unter einem Dach zu verbringen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.01.2009, 16:26 Uhr

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