Wabersackerstrasse: Fehlerhaft geplant

Von Lucia Probst. Aktualisiert am 14.08.2009 1 Kommentar

Erst 2007 wurde die Wabersackerstrasse neu gestaltet. Für Fussgänger ist sie seither gefährlich. Jetzt soll erneut gebaut werden.

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Die Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (SP) spricht von einem «Planungsfehler». Die Neugestaltung der Wabersackerstrasse bei der Dreispitz-Siedlung im Liebefeldquartier sei von den damaligen Verantwortlichen «falsch aufgegleist worden». Nun gelte es, «ein wirklich schlechtes Projekt zu korrigieren». Das kostet: Sedlmayer beantragt dem Könizer Parlament am Montag einen Kredit von 256000 Franken. Im Jahr 2003 hat es für die Strasse bereits 500'000 Franken gesprochen.

Rund 105000 Franken kosten jetzt neu geplante Sicherheitsmassnahmen. 151000 Franken Nachkredit sind wegen der Teuerung (85000 Franken) und weiteren Projektanpassungen nötig.

Heikle Manöver

Das Problem: Mit der neuen Bündenackerstrasse, die am Dreispitz-Park vorbeiführt, wurde die Wabersackerstrasse vor zwei Jahren zur Quartierstrasse mit Tempo 30 umgebaut. «Doch dafür ist sie eigentlich eine viel zu gerade Strasse», sagt Sedlmayer. Ein Grossteil der Automobilisten fahre viel zu schnell – 66 Stundenkilometer seien der Rekord. Um das Tempo der Automobilisten zu drosseln, wurde die Strasse bewusst eng gestaltet. Doch auch das birgt nun ein Problem: Statt auf die vorgesehenen Ausweichstellen fahren viele Automobilisten für Kreuzungsmanöver einfach aufs Trottoir. Wegen der vielen Einfahrten lässt sich dieses nicht mit einem hohen Steinrand klar abgrenzen. «Gerade für Schulkinder ist das sehr gefährlich», so Sedlmayer. Bisher habe es zwar keinen Unfall gegeben. «Aber wir haben etliche Schreiben von Anwohnern erhalten.»

Blechtafeln sollen helfen

Nun sollen insbesondere zwei Blechtafeln dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr so einfach aufs Trottoir ausweichen können. Zudem sind an den Ausweichstellen Arbeiten vorgesehen, um die Situation zu verbessern. «Wir können nicht garantieren, dass dies ausreicht», sagt Sedlmayer. Mehr Blechtafeln oder versetzte Parkplätze seien weitere Mittel, die ergriffen werden könnten. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.08.2009, 08:56 Uhr

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1 Kommentar

theo massari

14.08.2009, 10:36 Uhr
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Versucht es mal mit dem Velo auf dieser Strasse. Viel Platz bleibt da nicht. Sollte mal ein Geländewagen - Lastwagen entgegen kommen, MUSS der Velofahrer aufs Trottoir ausweichen = 20.- Busse !?! Antworten



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