Vorgestellt: Matthias Stürmer

Wir haben Matthias Stürmer (EVP), einem der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Matthias Stürmer. Partei: EVP. Geburtsdatum: 20.2.1980. Beruf: Oberassistent an der Universität Bern.

Matthias Stürmer. Partei: EVP. Geburtsdatum: 20.2.1980. Beruf: Oberassistent an der Universität Bern. Bild: zvg

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Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderat wählen?
Anders als linke und rechte Politiker bin ich als kompromissbereiter Mittevertreter an konstruktiven Lösungen interessiert.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat?
Ich würde sowohl stärker in den Wohnungsbau als auch stärker in die Digitalisierung investieren, um Bern auch technologisch auf den neusten Stand zu bringen.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb?
Ganz klar die Direktion für Finanzen, Personal und Informatik. Einerseits interessiert mich das Thema, andererseits könnte ich hier mit meinen Kompetenzen am meisten bewirken.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll?
Flächendeckendes Tempo 30 halte ich für wenig sinnvoll; das wird weder den Bedürfnissen der Fussgänger noch denjenigen der Autofahrer gerecht.

Sie müssen vom Wankdorf Bahnhof zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie?
Am einfachsten ist das Velo. Falls das Wetter aber schlecht ist, würde ich mein Elektromobil, den Renault Twizy, nehmen.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen? Am häufigsten Essen ging ich wohl ins Kapitel - leider haben diese aber auf reinen Barbetrieb umgestellt. Trotzdem: Die Salatsauce dort war super!

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus? Mein Fairphone - ein Fair Trade Smartphone - muss immer dabei sein. Ohne es fühle ich mich ziemlich hilflos.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen? Es ist wichtig, dass wir auf gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungsbau setzen – also Raum schaffen, den man sich auch als Familie leisten kann.

Wo und wie wohnen Sie?
Ich wohne seit fünf Jahren in Oberbottigen, in einem Zwei­familienhaus mit meiner Frau und unseren drei Kindern.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren? Sprachliche Integration ist sicher ein wichtiger Aspekt. Aber auch die Initiative des Einzelnen zählt: An Weihnachten etwa haben wir eine Flüchtlingsfamilie zu uns nach Hause eingeladen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Als wir letzte Woche in den Ferien waren, habe ich mit meinem Sohn einen Tauchkurs gemacht – exklusive Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, ist für mich auch eine gute Tat.

Welcher ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule beruhigen?

Die Reitschule ist sicher nicht an allem schuld, was auf der Schützenmatte passiert. Der ganze Ort ist einfach schlecht geplant. Man müsste die Basisdemokratie aufheben, und die Ikur müsste mehr Verantwortung übernehmen.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb? Der Rosengarten: Die dortige Aussicht ist wunderbar. Auch während des Grand Prix bin ich immer froh, wenn ich auf dieser Höhe angekommen bin.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird?
Besonders schlimm finde ich es, wenn wir Westler von den übrigen Berner Bevölkerung übergangen werden, wie etwa bei der Abstimmung zur Zone für alternatives Wohnen. Auch sollte sich der Gemeinderat klarer gegen die BLS-Werkstätte einsetzen.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen?
Das Stadtfest war ein schönes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn der Westen berücksichtigt wird. Die verschiedenen von Ansässigen organisierten Programmpunkte fand ich toll.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber?
Ich würde mich gerne mit Barack Obama über die weltweiten Krisengebiete und insbesondere über die Abrüstung von Nuklearwaffen unterhalten.

Smartvote «Spider» von Matthias Stürmer (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.10.2016, 07:17 Uhr

Zur Serie

25 Personen wollen am 27. November in die 5-köpfige Berner Stadtregierung einziehen. 9 davon bewerben sich zudem für das Stadtpräsidium. Das Ressort Stadt Bern dieser Zeitung hat bereits gewählt: Wir porträtieren die aus unserer Sicht neun aussichtsreichsten Kandidierenden für den Gemeinderat und stellen die übrigen in der Rubrik «Vorgestellt» vor. Die Texte erscheinen in zufälliger Reihenfolge.

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