Vom Offroader mit Dachzelt bis zum Abenteuerwohnmobil für 550'000 Franken
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Infos zur Messe
Der Suisse Caravan Salon auf dem BEA Expo Areal hat seine Tore geöffnet vom 28. Oktober bis am 1. November 2010. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9.30 bis 18 Uhr. Eine Ausnahme bildet der Freitag, an dem die Ausstellung bis um 20 Uhr geöffnet ist (ab 18 Uhr freier Eintritt).
Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 13 und für Ermässigte 10 Franken. Kinder bis 16 Jahre geniessen in Begleitung freien Eintritt.
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Caravaning-Fans dürften in diesen Tagen in Bestlaune sein. Denn mit dem Startschuss am Donnerstag begann die 43. Nationale Camping- und Caravaningmesse in Bern. Während fünf Tagen präsentieren die Aussteller über 1000 Wohnmobile und Wohnwagen. Egal welches Budget die Besucher haben, es gibt Modelle in allen Preiskategorien.
Zeltromantik oder Fernsehspass auf dem Ledersofa
Liebhaber der Natur gönnen sich ein Offroadfahrzeug mit Dachzelt bereits ab wenigen tausend Franken erhältlich. Wer eine Luxusmatratze einer dünnen Liegematte vorzieht, leistet sich ein Abenteuerwohnmobil der Luxusklasse für gut und gerne 550'000 Franken. «Der Markt achtet darauf, dass alle Geschmäcker auf ihre Kosten kommen», erklärt Christoph Hostettler, Vizepräsident von caravaningsuisse, dem Verband des Schweizer Caravaningfachhandels.
Auch einigermassen erschwingliche Wohnmobile warten aber mit allerlei Schnickschnack auf: Betten lassen sich elektrisch hoch oder tiefer stellen; Veloständer, die automatisch im Fahrzeug verschwinden, oder Internetzugang, ganz gleich ob im schottischen Hochland oder Downtown Paris.
Modernes Möbeldesign statt schlichte Schliessfächer
In den grossen Luxuswohnmobilen lässt sich das Reiseprogramm angenehm zusammenstellen. Wellness-Duschen und modernes Möbeldesign – zwei Faktoren, die das Wohnmobil als mobile Fünf-Sterne-Suite erscheinen lassen.
Auch die amerikanischen «Motorhomes» sind am Suisse Caravan Salon zu sehen. Die Vehikel aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gleichen aufgrund ihrer sogenannten Slide-outs – Erkern, die im Stand ausgefahren werden können – wahrhaftig einem Appartment auf Rädern.
Schweiz als Spezialfall
Die Schweiz habe auf dem Caravaning-Markt eine spezielle Rolle inne, betont Christoph Hostettler. Weil sich in der Schweiz die Verkäufe von Wohnwägen und Wohnmobilen in etwa die Waage halten, eignet sich die Schweiz gut als Testland. Sind die Zahlen für einen Wohnwagen hierzulande beispielsweise gut, werden sie später in Holland, dem Campingland Nummer eins, zum absoluten Verkaufsschlager.
Nach Baisse wieder auf Erfolgskurs
Der Markt in der Schweiz ist zur Zeit am Florieren. 2010 zeichnet sich, ähnlich wie 2008, ein Rekordjahr ab. Im letzten Jahr seien die Zahlen ein wenig zurückgegangen, erzählt Hostettler. «Erfreulich ist aber, dass sich der Markt bereits wieder erholt hat».
Die Veranstalter der Messe erwarten zirka 35'000 Besucher. Diese haben noch Zeit bis am kommenden Montag, 1. November 2010 um die Modelle in Augenschein zu nehmen. Auch Campingunerfahrene sind herzlich willkommen, denn die Hersteller setzen in diesem Jahr auffallend häufig auf leicht zu manövrierende, wendige Fahrzeuge.
(pk/pd)
Erstellt: 28.10.2010, 15:05 Uhr
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