Verein Paradisli prüft Anzeige gegen Hayoz

Von pd/mau. Aktualisiert am 22.12.2008

Der Verein Paradisli wirft Barbara Hayoz vor, dass die Gemeinerätin das Bauernhaus an der Laubeggstrassae 36 verlottern lasse. Nach dem Auzug habe sich das Bauernhaus in eine Bauruine verwandelt. Nun prüft der Verein eine Anzeige wegen Missachtung der Unterhaltspflicht.

Das Bauernhaus an der Laubeggstrasse 36 in Bern

Das Bauernhaus an der Laubeggstrasse 36 in Bern (Bild: Urs Baumann)

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Der Verein glaubt, dass damit eine mögliche Besetzung erschwert werden soll. Die Infrastruktur im Innern des Hauses sowie die Fenster wurden laut Mitteilung entfernt. Zudem weise das Dach seit einiger Zeit ein Loch auf.

Der Verein Paradisli klärt gemäss eigenen Aussagen ab, ob eine Anzeige wegen Missachtung der Unterhaltspflicht eingereicht werden kann. Er sei weiterhin bereit, sich um das Haus zu kümmern, sofern ein neuer Mietvertrag für eine Zwischennutzung des Bauernhauses ausgehandelt werden könne.

Die Bereichsleiterin der Immoblienverwaltung, Renate Ledermann, wehrt sich gegen die Vorwürfe: «Das Bauernhaus ist bereit für die Sanierung. Wir warten nur noch auf die Baubewilligung», sagt sie auf Anfrage. Der Denkmalschutz sei in das Projekt involviert und mit der Immobilienverwaltung schon mehrmals vor Ort gewesen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.12.2008, 13:45 Uhr

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