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Vandalen haben es auf Erich J. Hess' Wahlplakat abgesehen
Von Tanja Kammermann. Aktualisiert am 11.03.2010 13 Kommentare
Verschandeltes Wahlplakat von Erich J. Hess vor dem Berner Wylerbad. (Bild: Leserreporter)
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Der Wahlkampf in der Stadt Bern für den Einzug in den Grossen Rat läuft etwas mehr als zwei Wochen vor dem Wahlsonntag auf Hochtouren. Ein auffälliger Teil für die politische Auseinandersetzung sind die Wahlplakate, die seit einigen Tagen überall aufgestellt sind. Wie in anderen Jahren sind einige davon bereits Opfer von Vandalenakten geworden. Das Gesicht von SVP-Stadtrat Erich J. Hess beispielsweise ziert auf einigen Plakaten in der Stadt Bern ein aufgemalter Schnauz oder eine aufgeklebte Augenbinde. Bei letzterem wurde zusätzlich der Text «Auf dem rechten Auge blind? Schau nicht weg» angebracht. Zudem wurde sein Name verunglimpft.
Erich Hess, der für den Grossrat kandidiert, kennt das Problem aus anderen Jahren und hat entsprechend vorgesorgt: «Ich habe der APG dieses Jahr doppelt so viele Plakate geliefert als gebraucht wurden», sagte Hess gegenüber bernerzeitung.ch.
Vor allem SVP- und BDP-Plakate
Die Berner Plakatgesellschaft hat von der Stadt Bern den Auftrag, die Wahlplakate zweimal in der Woche zu kontrollieren. «Im Moment ist die Vandalen-Situation noch nicht prekär», sagte Ernst Erismann, Leiter der APG-Filiale in Bern. Wieviele Plakate die APG bisher ersetzen musste, weiss Erismann nicht. Ziel der Vandalen seien vor allem Plakate der SVP oder der BDP, die an abgelegenen oder unbeobachteten Standorten hängen. Für die Kontrollen und das Ersetzen kommt die Stadt Bern auf.
Hess vermutet seine politischen Gegner hinter den Taten, sieht das Ganze jedoch sportlich: «Dadurch sieht man wenigstens, dass meine Politik wahrgenommen wird», sagte er. Die Täter zu finden, sei sehr schwierig, so Hess, darum verzichtet er vorläufig darauf, Anzeige zu erstatten. Aus den Vandalenakte der letzten Jahren hat Erich Hess gelernt: »Ich habe dieses Jahr viel mehr Leuchtkästen gemietet. Die haben eine Glasscheibe und man kann Schmierereien besser wegputzen.» Im Gegensatz zu Plakaten auf Ständern müssen die Politiker die Leuchtkästen selber berappen, erhalten aber einen grosszügigen Rabatt. So kosten diese je nach Standort ca. 300 Franken für 14 Tage. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.03.2010, 09:36 Uhr
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13 Kommentare
@H. Frey: was Sie M. Müller vorwerfen, trifft exakt auf Ihren ersten Kommentar zu! Woher wissen Sie, wer für die Verunstaltungen verantwortlich ist? Sie teilen die Welt genauso in Gut und Böse ein und haben offenbar einen tiefsitzenden Hass auf alles, was politisch nicht rechts ist. Und dies lässt Sie als ziemlich blind erscheinen. Antworten
Im Umgang mit dem politischen Gegner lassen die SVP-Vertreter oft jeden Anstand und Respekt vermissen. Wieso wundern sie sich dann, dass ihnen kein Respket entgegengebracht wird? Aber vielleicht ist das Jammern nur eine Taktik, damit noch ein paar Dumme sie dann aus Mitleid wählen... Antworten
@ Marion Müller Was dahintersteht, wissen Sie natürlich genau, da Sie die wahrhaftige Inkarnation des Rechtsstaates und der Moral sind. Selbstgerecht wissen Sie auch alleine, was zulässig zu sein hat und Sie sind es, der aufgrund seines eigenen Empfindens legitimiert ist, anderen ein Prädikat aufzustülpen und in gut/böse aufzuteilen. Sie stigmatisieren schlicht.Ihre linke Werthaltung sei Masssab Antworten
@Heinz Frey: ich will nicht wetteifern, ob Hitler, Mao, Stalin oder Pol Pot mehr Menschenleben auf dem Gewissen haben, dies finde ich der Opfer unwürdig! Ebenso unwürdig ist das Verhalten der Partei, die Sie zu protektionieren versuchen, vordergründig geht es wie schon gesagt immer brav nach Gesetz, law&order. Was dahinter steht, bin ich mir nicht so sicher, dass Sie dies unbedingt möchten! Antworten
@Marion Müller Was meinen Sie mit "Fehler aus der Vergangenheit"? Meinen Sie linke Diktaturen in Russland, DDR, Rumänien, Kambotscha etc., die durch Gesinnungsfaschismus alle umbrachten, die nicht ihre linke Ideologie teilten (in Kambotscha alleine 30% der Bevölkerung)? Ja da gebe ich Ihnen recht. Stigmatisierung hat kein Platz in einem Rechtsstaat wie der Schweiz.Ihre Empfindung ist nicht Gesetz Antworten
Bei uns im Kiesental muss man sagen, dass fast ausnahmslos BDP Plakate, weggerissen, herausgeschnitten, überklebt, zersört und ganze Plakatständer entfernt werden. Wer solches tut, gleich aus welcher politischen Richtung gehört so oder so zu den Verlierer. Er hat keinen Respekt gegenüber den Sachen die ein Mensch hergestellt, erarbeitet und bezahlt hat. Antworten
@Heinz Frey: es geht vorallem darum, dass sich Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Noch denken Sie bestimmt, die grosse Partei steht für law&order ein, deshalb unterstützen Sie diese. Liesse man den Dingen einfach ihren freien Lauf, würden Sie vielleicht zu spät bemerken, wen Sie da unterstützt haben. Antworten
Zeigt einmal mehr, wie die Linke ihrem eigenen Motto "Respekt vor Andersdenkenden" nachlebt. Nach Niederbrüllen von Vorträgen, Verhinderung von Demos (SVP-Demo), Verhinderung des SVP-Parteitages im Jura oder der Albisgüetlirede Blochers (Rauchbombe) einmal mehr ein schönes Beispiel für die Gefahr der Demokratie aus der linken Ecke. Meinungs-, Versammlungs-, Deomonstrationsfreiheit ade? Antworten
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Robert Aeschlimann
So kann man auch Wahlkampf betreiben.Man muss sich überlegen ob man einen SVP Politiker wählen will,oder die anderen ,die hauptsächlich Vandalen in ihren Reihen hat.Die SP schadet sich selber,weil man sie mit diesen Plakataktionen in Verbindung bringt.Nun das Wahlmaterial liegt auf dem Schreibtisch.So einfach wurde es einem noch nie gemacht. Antworten