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Tschäppät und Hayoz verteidigen ihre USA-Reise
Aktualisiert am 07.09.2010 33 Kommentare
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Die Reise von Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Vizestadtpräsidentin Barbara Hayoz vom 16. bis 19. September zum 300-Jahr-Jubiläum von New Bern hat für harsche Kritik gesorgt – und sorgt nun auch weiter für rote Köpfe. Am Dienstag doppelte FDP-Stadtrat Philippe Müller nach und stellte die Reise in einer Mitteilung als neues Beispiel für den Ausdruck einer gleichgültigen Haltung des Gemeinderats gegenüber dem Stadtrat dar.
Der Gemeinderat reagierte deshalb mit einer Medienmitteilung. Man habe schon im Juli 2009 beschlossen, die Einladung zu den 300-Jahr-Feiern New Berns anzunehmen. Nicht nur Berns Tochterstadt, sondern auch die Gouverneurin des Staats North Carolina, in dem New Bern liegt, habe eingeladen. Schon vor Monaten habe er deshalb aufgrund der «unglücklichen Terminkollision» mit der Stadtrats-Budgetsitzung das Büro des Stadtparlaments informiert, sagt Tschäppät dazu. Das Ratsbüro habe nichts dagegen, dass am 16. September nicht Hayoz, sondern deren Stellvertreterin Regula Rytz den Gemeinderat vertrete.
«Sturm im Wasserglas»
Tschäppät wies auch darauf hin, dass in der Stadt Bern jede Direktion ihr Budget selber vertritt. Trotz der Reise werden er und Barbara Hayoz das Budget der beiden Direktionen am 23. September persönlich vor dem Stadtrat vertreten können. Es handle sich deshalb um einen «Sturm im Wasserglas». Er und Hayoz hielten an der Reise in die USA fest.
Die Kritik Müllers wies Tschäppät zurück. In Bern bestehe eine klare Kompetenzordnung. Diese habe sich in letzter Zeit nicht geändert. Die Kritik aus dem Stadtrat habe wohl auch damit zu tun, dass dieser nicht die gleiche Konstanz wie die Exekutive aufweise, so der Stadtpräsident. Laut der Mitteilung des Gemeinderats hat die Finanzdelegation des Stadtrats - eine Art vorberatende Kommission fürs Budget - den Antrag Theilers diskutiert und abgelehnt. (js/sda/)
Erstellt: 07.09.2010, 15:57 Uhr
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33 Kommentare
@ Alfred Grützner: Einverstanden, Herr Grützner. Aber in Anbetracht der wichtigen Budgetdebatte hätte eine Vertretung durch Herrn Stadtpräsident Alexander Tschäppät alleine, allenfalls in Begleitung einer abkömmlicheren repräsentativen Person oder jemanden aus dem familiären Umfeld (kommt auch in den USA gut an), gereicht. Antworten
Der Rat ist verantwortlich für das Hick-Hack. Tschäppät und Hayoz sind nur die Aushängeschilder. Ihnen können wir nichts anlasten. Der Artikel ist peinlich und verwirrt uns Leser. Schwamm darüber oder besser Recherchieren. BZ tue was zu tun ist. Antworten
Bern, die Schweiz, eine grossartige Stadt, ein wunderprächtiges Musterland in der Welt, aber ach, so viele, kleine Geister, Neider und Erbsenzähler, die alles wieder vermiesen wollen. Naheliegend, dass die Exekutive von Bern CH eine Einladung zum Jubiläum von Bern USA annimmt und sich auf eine Reise nach dorthin begibt. Antworten
Die Reisepläne von Frau Hayoz zeugen von wenig Respekt gegenüber Parlament und Bürgerinnen und Bürgern. Ganz unabhängig von dieser Angelegenheit muss es aber für Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur nachteilig sein, wenn sich Exekutivpolitiker in Abhängigkeit ihrer Fähigkeiten stärker den repräsentativen Aufgaben zuwenden als den Sachgeschäften. Vorausgesetzt sie haben gute Mitarbeitende + Stv. Antworten
Wenn Tschäppät und Hayoz in die USA reisen wollen, sollen sie es selbst bezahlen und auch entsprechend Ferien beziehen - vor dem Gesetz sind alle gleich... oder? Es erstaunt mich, dass die FDP Hayoz nicht aus dem Verkehr zieht nachdem sie sowenig Gespür für Finanzen hat... Antworten
new bern soll doc bitte einen bärenpark betreiben, dann können überschüssige jungbären aus old bern nach amerika ausgeschafft werden. die stadt new bern würde zur prädestinierten gewinnerin des internationalen bärenretterpreises der stadt old bern, den bisher noch niemand versteuern musste. Antworten
Hallo??? was soll das "gränn" jetzt schon wieder? wenn die beiden nach new bern eingeladen wurden, dann lasst sie halt gehen! und so von wegen steuerverschleuderung: da sollte man eher den hebel bei den verkehrsplanern ansetzen! die verschleudern x-tausende von franken für unnütze versuche (Nordring) und sinnlose trottoirs (kaserne, 150'000CHF) nur um den verkehr auszubremsen!!! Antworten
Die beiden Politiker wollen uns damit mitteilen was für sie wichtig und unaufschiebbar ist. Das klare Setzen von Prioritäten zeugt von Entscheidungsfreudigkeit. Sturm im Wasserglas heisst im übertragenen Sinne, dass alle, die ob dieser nonchalanten Haltung stirnrunzelnden Zeitgenossen keinen Schimmer haben, was zu den wichtigen Aufgaben einer Behörde gehört. Antworten
Das Gejammer über die Reisenden ist doch nicht gerechtfertigt! Schliesslich wissen die Stimmbürger von Bern, wen sie wählen! Da die meisten eh den Lohn von der Allgemeinheit beziehen, als Beamte, oder Künstler, verkörpert Herr Tschäppät nur das Denken der Mehrheit von Bern. Antworten
Wie wäre es mit sparen, statt das sauer verdiente Geld der Steuerzahler mit einem Business Flug zu verpulfern? Wenn ich an das viele CO2 denke, das der rote Stapi mit seinem Flug in die Atmosphäre bläst, relativiert sich das ganze Lamento der Sozialisten um die Klimaerwärmung. Antworten
Diese beiden sind ja sehr reisefreudig, aber alles auf Kosten anderer (Tottenham-YB = Rihs Brüder) jetzt Steuerzahler, so lässt sich leben, ich mache jede Wette, wenn die beiden in der Privat-Wirtschaft arbeiten müssten, wären beide nicht zu viel zu gebrauchen und mittlerweile ausgesteuert und anerkannte Sozialfälle, wie sie es in Bern zuhauf gibt. Antworten
Bern kann doch mit seinem Stadtpräsidentensohn-Stadtpräsidenten noch zufrieden sein. Der hat immerhin ein Studium abgschlossen, und wäre also prinzipiell wohl in der Lage, gelegentlich etwas Kluges zu sagen. Den Leuten in Biel hinten blüht ein Stadtpräsidentensohn-Stadtpräsident, der nicht mal eine Matura geschafft hat. Antworten
Unerträglich. Keine Feier ohne Tschäppät. Ob er wohl den Bürgermeister von New Bern auch als "Motherfucker" besingt? Man kann nur noch den Kopf schütteln - nicht etwa deshalb, weil sich Volksvertreter verschwenderisch und selbstherrlich gebaren, sondern weil diese vom Volk immer wieder gewählt werden. Gleichzeitig wird dann das Marzili 1 Woche früher geschlossen um etwas zu sparen.... Antworten
Dass EIN Mitglied der Regierung unsere Stadt an dieser Jubliäumsfeier vertritt ist nachvollziehbar. Warum aber müssen sie zu zweit sein und warum ist die Berner Finanzdirektorin just in diesem Moment in den USA anstatt ihrem wichtigsten Geschäft im Parlament beizuwohnen? Sind das vorgezogene Rücktrittsferien? Antworten
Frau Hayoz hat viel gelernt von Beratern. Schlaue Berater erstellen haufenweise interpretierbare Papiere, geben besserwisserische Ratschläge und machen sich aus dem Staub, wenn es konkret wird oder gar entschieden werden muss. So entzieht man sich elegant der Verantwortung, "man war ja nicht dabei, man hat es gut gemeint, man wurde falsch verstanden" usw. Gute Reise Frau Hayoz! Antworten
ich als kader sowie meine mitarbeiter, können auch nicht einfach wichtige termine schwänzen oder in der hochsaison einfach so in die ferien abhauen. es zeugt von extrem wenig respekt gegenüber dem parlament sowie den wählern und steuerzahlern, was sich diese dame erlaubt Antworten
@F. Müller: die Banken rechtfertigen die hohen Löhne und Boni damit, dass diese nötig seien, um die besten Leute zu kriegen resp. halten zu können; und wir alle halten das für logisch und nicken brav. In der Politik gilt dieses Argument offenbar nicht...also müssen wir halt mit äusserst durchschnittlichen Leuten zufrieden sein und verlieren somit das Recht zu meckern! Antworten
Mein Flug dorthin wäre bedeutend billiger, warum wohl? Weil ich den selbst aus selbstverdientem verdientem Geld zahlen würde.Was sind denn schon 4000 Franken pro Person und Flug aus der Staatskasse. Für einen Handwerker mindestens 2 bis drei fache Jahressteuer. Nicht viel oder doch. Antworten
jimy: erste sparmassnahme wäre wohl reduktion des "lohnes" der gemeinderäte auf 120'000.- Das ist zwar immer noch zuviel für unsere steuergeldverbratenden profireiseneden, aber würde schon mal das budget um 500000 entlasten, ohne das man eine leistungsverschlechterung bemerken würde....wie auch, die herrschaften sind ja eh nie im büro oder im land. Antworten
Die Geringschätzung des Gemeinderates gegenüber dem Stadtrat ist uns Stadträten längst bekannt. Daher verwundert es kaum,dass die Herrschaften nicht anwesend sein werden. Wenn sie da nur nicht ihr blaues Wunder erleben,sollte sich eine Mehrheit des Stadtrates endlich zu echten Sparmassnahmen entschließen können. Antworten
Was kann man schon von einer Person erwarten, die bez. Bärenpark oder Feuerwehrstützpunkt ein Desaster angerichtet hat und die Schuld allen anderen zuweist? Charakterschwäche, Arroganz und Dilettantismus scheint im Stadtrat weit verbreitet zu sein und so erstaunt es nicht, dass sie mit ihrer Abwesenheit glänzt. Typisch für FDP, die ganz andere Desaster angerichtet hat. Antworten
Finanzdirektorin schwänzt Budgetdebatte: Auch wenn ich mit dem lieben Lutzi (Luzius Theiler) im Stadtrat selten einig war, muss ich ihm in diesem Fall beipflichten. Ein solches Verhalten gehört sich nicht. Die Finanzdirektorin gehört an die Budgetdebatte. Allerdings mag ich ihr nach den dauernden Niederlagen eine kleine Verschnaufpause gönnen. Für die nächste Finanzdebatte ist ihre Niederlage doch vorprogrammiert. Walter Krebs, Bern. Antworten
Als Steuerzahler frage ich mich, wo diese Tickets für je CHF 4'000.00 gebucht worden sind. Gemäss ebookers (Anfragedatum: 7.9.2010) kostet Zürich-New Bern (retour) für die Daten 9.9 hin, 12.9 zurück CHF 1'402.00 pro Person. Der vom Informatiosdienst erwähnte Preis lässt vermuten, dass sich die Delegation auf Kosten der Steuerzahlenden BusinessClass gönnt. Sparen sollen wohl die Anderen. Antworten
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Urs Muntwyler
Wem's nicht passt. soll doch einer Partei beitreten, sich wählen lassen und alles besser machen! Antworten