Tragischer Todesfall am GP
Der 29.Grand Prix von Bern wurde von einem tragischen Todesfall überschattet. Kurz vor der Abzweigung in die Bolligenallee, rund einen Kilometer vor dem Ziel des 10-Meilen-Laufs, brach ein 25-jähriger Läufer zusammen. Trotz sofortiger Reanimation konnte er nicht gerettet werden. Nach 1985 und 1998 ist dies der dritte Todesfall am Grand Prix von Bern. Beide früheren Opfer waren auf ähnliche Weise verstorben.
«Wenn ein solches Ereignis eintritt, beschäftigt dies einen natürlich», sagt Urs Stauffer, der OK-Präsident des Grand Prix von Bern. «Es ist furchtbar. Der GP sollte ein Anlass sein, an dem die Leute Freude haben. Es ist tragisch für die Angehörigen, dass so etwas passiert ist.» Die Sanitäter seien unmittelbar neben der Stelle postiert gewesen, an der der Läufer zusammenbrach. «Und trotzdem konnten sie ihn nicht retten.»
Recht schnell unterwegs
Über die genaue Todesursache konnte Stauffer gestern keine Auskunft geben. «Der Untersuchungsrichter wird nun die Ursache des Todesfalls feststellen lassen.» Beim Verstorbenen habe es sich um einen jungen Mann gehandelt, der nicht das erste Mal an einem Lauf teilgenommen habe. «Wenn man die Zwischenzeiten betrachtet, wäre er in etwa 1 Stunde und 16 Minuten ins Ziel gekommen.» Was eine Platzierung im ersten Viertel der Rangliste bedeutet hätte.
Über den Todesfall werde, so Stauffer, im Organisationskomitee sicher noch gesprochen werden. «Ich habe jedoch den Eindruck, dass wir, auch dank der Partnerschaft mit dem Inselspital, im medizinischen Bereich beinahe optimal aufgestellt sind. Viel schneller hätten die Sanitäter gar nicht vor Ort sein können.»
(Berner Zeitung)
Erstellt: 25.05.2010, 08:14 Uhr
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