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Thomas Fuchs: «Die "Stadttauben" werden zur Plage»

Die Besetzung des Areals am Centralweg hat am Dienstag bei der SVP schon erste Reaktionen ausgelöst. Grossrat Thomas Fuchs und Bernaktiv verlangen die sofortige Räumung des Areals und drohen mit einer Petition gegen die «Stadttauben».

Thomas Fuchs und Bernaktiv wollen die «Stadttauben» vertreiben.

Thomas Fuchs und Bernaktiv wollen die «Stadttauben» vertreiben. (Bild: Andreas Blatter)

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Die Vereinigung Bernaktiv und Thomas Fuchs sind empört, dass die Stadt Bern nichts gegen die «Stadttauben» unternimmt. Der Verein fordert nun eine genaue Personenkontrolle aller Besetzer und deren Fahrzeuge. Sowie die Auferlegung sämtlicher Kosten im Zusammenhang mit der Besetzung. Sie wünschen auch eine Abklärung ob diese Personen in Bern Sozialleistungen beziehen und wofür.

Die Vereinigung Bernaktiv fordert die sofortige Räumung des Areals und droht mit der Lancierung einer Petition für nächste Woche.

Am Nachmittag meldeten sich dann auch der Verein Läbigi Lorraine (VLL) und AG Wohnen zu Wort. «Es stört uns überhaupt nicht, dass sich die "Stadttauben" auf der Brache am Zentralweg in der Lorraine niedergelassen haben. Wir sind davon überzeugt, dass sie das Quartier weder stören noch belasten», schreiben beide Organisationen in einem gemeinsamen Communiqué. (met/aw/)

Erstellt: 09.03.2010, 17:15 Uhr

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13 Kommentare

Willi Lässer

11.03.2010, 10:20 Uhr
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Meines Erachtens geht es primär nicht darum ob die Stadttauben am Centralweg von der Quartierbevölkerung geduldet werden oder nicht sondern darum, dass diese Leute illegal Land besetzen und mit Wagen ohne Kontrollschilder herumfahren. Würde unsereiner dies tun hätten wir längst die Behörden mit Strafanzeigen und Bussen am Hals. Wo und wie erledigen sie ihre menschlichen Bedürfnisse? Antworten


Elsa Lüthi

10.03.2010, 01:09 Uhr
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Die Besetzung ist illegal, das ist Fakt. Das hat mit der Person von Herrn Fuchs oder der SVP gar nichts zu tun. Die Gesetze sind für alle gültig, auch für Randständige. Gesetze sind da um eingehalten zu werden. Die Stadt Bern ist verpflichtet, gesetzeskonform zu handeln. Es gibt kein Wenn und Aber. Man stelle sich das Chaos vor, wenn alle Leute irgendwelches Gelände oder Häuser besetzen. Antworten


Thomas Fuchs

09.03.2010, 23:59 Uhr
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@ Oliver Keller: genau so ist es eben nicht: ich erhalte eine Busse für 40 Franken, hinterlasse keinen Dreck, erledige meine "Geschäfte" nicht vor Ort und belästige auch keine Nachbarn. Hören Sie doch endlich auf, all diese Missstände von linken Anarchisten zu verharmlosen. Antworten


Olivier Huber

09.03.2010, 22:02 Uhr
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@ Willi Ammann: Wo kein Problem ist braucht es auch keine Lösungsvorschläge ;) Fuchs ist ja kein Nachbar besagter Liegenschaft, also braucht es ihn nicht zu stören was dort abläuft, zumal auch niemand anderes sich daran stört. Mehrkosten verursachen sie der Stadt wohl auch nicht. Publicity so kurz vor den Wahlen ist wohl eher der Grund weshalb sich Fuchs hier bemerkbar macht.. Antworten


oliver keller

09.03.2010, 16:29 Uhr
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@Thomas Fuchs: den 'Parkplatz', den Sie in Steinwurfweite des Rathausparkings zu besetzen pflegen ist auch 'illegal' und dies wird im Gegenzug geduldet! Antworten


Willi Ammann

09.03.2010, 16:10 Uhr
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Wie nicht anders zu erwarten wenn SVP-Politiker auf Missstände in Bern hinweisen melden sich Schreiberlinge gewisser politischer Gruppierungen zu Wort und versuchen vom eigentlichen Problem abzulenken.Auch in diesem Forum wo es eigentlich um die "Stadttauben" geht wird auf den Mann (Fuchs) gespielt, von Nichtwahl in den NR gefaselt und von "Besinnung" der SVP.Von Lösungsvorschlägen keine Spur. Antworten


Thomas Fuchs

09.03.2010, 15:17 Uhr
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Manuel C. Widmer unterstellt absichtlich, ich würde alle Sozialbezüger in einen Topf werfen. Das Gegenteil ist der Fall. Sozialgelder dürfen nur echten Sozialfällen zugute kommen. Wer in Wohnwagen und mit Traktoren herumreist kann auch arbeiten. Warum wohl rentieren alle Sozialhilfeinspektoren? Der Staat muss helfen wo nötig und nicht wo verlangt. Besetzungen sind illegal und nicht zu dulden! Antworten


Robert Aeschlimann

09.03.2010, 15:12 Uhr
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Dann muss man auch alle SP Mitglieder und JUSO Mitglieder überprüfen.Herr Widmer es gilt gleiches Recht für alle.Man kann das Gesetz nicht auslegen,wie es einem gerade passt.Das muss aufhören.Wie schön wäre es ,wenn wir zum Zusammenleben keine Regeln bräuchten.Aber selbst in der Reithalle gibt es Regeln.Lustig aber Wahr.Also sollen sich alle daran halten.So funktioniert es. Antworten


Manuel C. Widmer

09.03.2010, 13:52 Uhr
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Und ich fordere eine genaue Überprüfung, ob irgendwelche SVP-Mitglieder in der Stadt Bern Sozialhilfe beziehen und wofür...!?! Dieses unablässige Schlechtmachen aller Sozialhilfebezüger muss ein Ende haben. Fuchs zielt darauf ab, dass alle Menschen, die aus Not vom Staat abhängig sind, als Halunken gesehen werden - und umgekehrt alle "Halunken" als Sozialbezüger. Das muss aufhören! Antworten


philipp glanzmann

09.03.2010, 13:41 Uhr
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lieber tauben als füchse in der stadt Antworten


Marion Müller

09.03.2010, 13:26 Uhr
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Herr Fuchs, die tauben Grossräte sind schon viel länger eine Plage für die Stadt, aber Sie wurden ja schon sechsmal von den NR-Wahlen verscheucht, (obwohl Sie irgend jemand fälschlicherweise anfüttert) so dass Sie leider immer wieder anfliegen! Antworten


Sascha Wegmüller

09.03.2010, 11:58 Uhr
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Hatt die SVP nichts besseres zu tun?? Diese Menschen tun doch nimanden was. Diese Menschen haben sich für einen anders Lebenstil entschieden und dass sollte man respektieren. Wir sind doch ein freies Land! Oder? Meiner Meinung nach gibt es genügend andere Problematiken die gelöst werden müssten. Die Berner Armut zum Beispiel... Dass zeigt eifach wieder mal die Besinnung der SVP. Antworten


Martin Haller

09.03.2010, 11:07 Uhr
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Es sind wieder einmal Grossratswahlen! Deshalb diese Aufregung. Kandidiert Thomas Fuchs im Wahlkreis der Stadt Bern? Ich kann leider aufgrund der Wahlkreiseeinteilung keine Stadtberner wählen, obwohl ich mein Leben hauptsächlich in dieser Region gestalte. Es braucht eine Wahlkreisreform und zwar eine richtige! Antworten



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