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Tanz für Killerspiele auf dem Bundesplatz

Über 150 Teilnehmer folgten dem Aufruf der Jugendorganisation Pro Juventute und versammelten sich am Donnerstag vor dem Bundeshaus. Mit einem «Robotdance» forderten sie vom Parlament sinnvolle Regelungen statt Generalverbote für Computergames.

Tanzen gegen ein Verbot: Teilnehmer des Flashmobs gegen ein Verbot von Killerspielen auf dem Bundesplatz.

Tanzen gegen ein Verbot: Teilnehmer des Flashmobs gegen ein Verbot von Killerspielen auf dem Bundesplatz. (Bild: Keystone)

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Anlass der Kundgebung war die heutige Sitzung des Ständerats zu zwei Vorlagen zum Thema Killergames. «Wir sind heute in Bern, weil wir unseren Politikern sagen wollen, dass mit Generalverboten kein Jugendmedienschutz gemacht werden kann», sagte Pro Juventute-Direktor Stephan Oetiker.

Pro Juventute fordert national einheitliche Regeln zum Handel und Verkauf von Computergames und unabhängige, nutzerorientierte Informationsangebote für die Konsumenten. Zudem soll die Medienkompetenz und die Widerstandsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Schule, Jugendarbeit und Familie gefördert werden.

Am sogenannten Flashmob, einer spontanen Aktion an einem öffentlichen Ort, forderten die Teilnehmer mit einem riesigen Computer-Game aus menschlichen Robotern von den Parlamentariern die Umsetzung dieser Massnahmen. Die Aktivisten hätten sich per SMS, über einen Facebook-Aufruf und über die Plattform http.informieren-statt-verbieten.ning.com für die spontane Aktion organisiert, schreibt Pro Juventute in einer Mitteilung. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.03.2010, 15:35 Uhr

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10 Kommentare

Hans Schmid

19.03.2010, 09:07 Uhr
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Interessant, dass sämtliche Kommentare von Verbotsgegnern sind und zudem allesamt gut und richtig argumentiert. Wo bleiben die Meinungen der 53% Verbotsbefürwortern (aus der Umfrage)? Die haben wohl nichts gescheites zu sagen, bravo! Antworten


Elsa Lüthi

18.03.2010, 19:08 Uhr
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Wie immer, keine Lösungen der Probleme können oder wollen die Politiker vorbringen. Das einfachste für diese kurzsichtigen Politiker ohne Sachkenntnisse ist immer Verbot. Mit Computer kann jedes Spiel heruntergeladen werden.Verbote bringen gar nichts, weil in der Schweiz bereits so viele Verbote gemacht wurden, dass sie gar nicht kontrollierbar sind. Irren ist menschlich, Politiker irren sich nie Antworten


Robin Zahner

18.03.2010, 18:57 Uhr
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hallo zusammen, mein name ist robin, bin 18 jahre alt und spiele selbst "killerspiele". ich finde, dass ein verbot überhaupt nichts bringt. wenn es verboten wird bestelle ich die spiele einfach in england oder österreich per post , so einfach ist das heutzutage. es braucht einen wirksamen jugendschutz der konsequent durchgesetzt wird und nichts anderes. vielleicht auch strengere richtlinien. Antworten


philipp glanzmann

18.03.2010, 17:05 Uhr
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also das find ich wunderschön das man mit ein wenig wasser rumspielt, denn es dümmere sachen die sonst noch gedreht werden. Antworten


christoph scheidegger

18.03.2010, 16:59 Uhr
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meiner meinung nach ist die gelungene aktion von pro-juventute wichtig und richtig, BRAVO, weiter so..! pro-juventute soll doch bitte auch in sachen pädophilie, kinds-missbrauch und schutz von kindern proaktiver werden, das wäre super und ein segen., oder...? schön, dass offen darüber gesprochen werden kann..., nicht..? Antworten


Bojan Häubi

18.03.2010, 16:51 Uhr
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In der heutigen Zeit ist dieses Verbot eh nicht durchsetzbar. Denn welcher junge Internetbenutzer weiss nicht wo er sich die Games dann runterladen kann? Damit wird nur der ganzen Game-Branche geschadet. Ich glaube die Gründe für amoklaufende und durchdrehende Jugendliche/Menschen allgemein sind sowieso anderswo zu suchen. Arbeitslosigkeit, keine Perspektive etc. Antworten


Matthias Vatter

18.03.2010, 16:30 Uhr
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Es ist erstaunlich, dass es die Stiftung Pro Juventute braucht, um dem Verbotsglauben gewisser Politiker/innen entgegen zu treten. Tatsache ist, dass ein "Killergame-Generalverbot" weder eine Lösung der Gewaltproblematik noch national durchsetzbar ist. Es hilft nur eines: klare Regeln im Handel (Jugendschutz...) und die tägliche positiv-proaktive Arbeit mit "neuen Medien" in Unterricht und Familie Antworten


Patrick Boglic

18.03.2010, 16:06 Uhr
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Ein Verbot bringt überhaupt nichts und ist meiner Meinung nach sogar kontraproduktiv. Dann werden die Spiele halt von England importiert, ist ja eh noch billiger, als sich die Spiele hier zu kaufen. Man muss den Jugenschutz stärken, so dass Spiele mit einer Altersempfehlung ab 18 auch wirklich nur an über 18 Jährige verkauft werden dürfen. Viele Shops machen das schon so und verlangen eine ID. Antworten


steiner daniel

18.03.2010, 15:58 Uhr
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Jaja, wenn man keine Ahnung hat ist ein Verbot immer die einfachste Lösung. Antworten


Alexander Bornhauser

18.03.2010, 15:53 Uhr
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Mehr als ein rigides Verbot,dass die Gefahr birgt, eine unkontrollierbare Untergrundszene zu erzeugen, nützt eine verantwortungsvolle Erziehung. Deswegen ist es zentral, dass die Jugendlichen in einem Umfeld des Vertrauens heranwachsen,in dem offen diskutiert werden kann. Denn eines ist offensichtlich: Wirkliche Gewalttäter sind,ob sie Killergames spielen oder nicht,seit langem isolierte Menschen! Antworten



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