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Syrer beenden Protestcamp vor Bundesamt für Migration

Aktualisiert am 21.09.2013 7 Kommentare

Nach fast zweiwöchiger Demonstration vor dem Bundesamt für Migration haben syrische Asylbewerber am späten Freitagabend ihr Protestcamp aufgelöst. In Gesprächen habe Vertrauen hergestellt werden können, sagte eine BFM-Sprecherin.

Die Gesuche der Syrer werden neu bearbeitet.

Die Gesuche der Syrer werden neu bearbeitet.
Bild: zvg/Solidarität Syrien

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Das Bundesamt habe den Protestierenden zugesichert, den Pendenzenberg bei den Asylgesuchen möglichst schnell abzubauen, sagte BFM-Sprecherin Gaby Szöllösy . Die Behörden setzten alles daran, über 2009 und 2010 eingereichte Gesuche bis Ende 2013 zu entscheiden.

Gesuche, die nach 2010 eingereicht wurden, sollen möglichst bis Ende 2014 behandelt werden, sagte die Sprecherin weiter - unter dem Vorbehalt, dass es keinen grossen Anstieg neuer Asylgesuche gebe.

Die syrischen Asylbewerber, die sich teils seit Jahren in der Schweiz aufhielten, hatten die lange Dauer der Asylverfahren und die damit verbundene Unsicherheit kritisiert.

Die Behörden hätten Verständnis für die schwierige Situation der Syrer, sagte die BFM-Sprecherin. Der Rückstand bei der Behandlung syrischer und anderer Asylgesuche sei auf die Verdoppelung der Anzahl der Gesuche zwischen 2010 und 2012 zurückzuführen.

Syrer sprechen von «Erfolg»

Die nun gefundene Vertrauenslösung zwischen dem BFM und den protestierenden Syrern sei im gesetzlichen Rahmen und erfolge nach dem Prinzip der Gleichbehandlung, unterstrich die BFM-Sprecherin.

In einem Communiqué bezeichnen die Syrer selber ihr Protest-Camp als «erfolgreich». Endlich habe das Warten ein Ende, und endlich habe man Aussicht, ein normales Leben zu führen, schreiben sie.

Die Gruppe syrischer Asylbewerber, darunter auch Kinder, campierte seit dem 9. September vor dem BFM-Gebäude in der Gemeinde Köniz. Einige Aktivisten traten zwischenzeitlich auch in den Hungerstreik.

Laut der BFM-Sprecherin haben täglich Gespräche stattgefunden. Das Amt sei um die Gesundheit der Asylsuchenden sehr besorgt gewesen und nun erleichtert, «dass die Manifestation in Würde und gegenseitigem Respekt» habe beendet werden können. (dln/sda)

Erstellt: 21.09.2013, 13:13 Uhr

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7 Kommentare

Tinu Spoon

21.09.2013, 17:55 Uhr
Melden 60 Empfehlung 2

Wer als Asylbewerber die Frechheit hat, uns mit einer Demonstration oder Hungerstreik seinen Willen aufzwingen will, sollte SOFORT wieder ausgeschafft werden. Woher nehmen die sich heraus, uns zu sagen, was zu tun ist. Entweder passt denen die Unterkunft nicht oder "wollen schneller" nach Hause. Richtige Flüchtlinge können doch gar nicht kommen, weil sie kein Geld für Schlepper haben. Antworten


Marianne Von Da

21.09.2013, 17:57 Uhr
Melden 55 Empfehlung 2

Wo um Himmels Willen sind denn die Frauen? Ich find's mühsam, die ewigen Forderungen. Die Leute sollen erstmal froh, in Sicherheit zu sein!
Wenn ich das machen würde, würde ich bestimmt noch am gleichen Tag verhaftet und hätte dann stapelweise Papierkram zu erledigen :-))
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