Region
Studien empfehlen bisherige Tram-Linienführung in der Innenstadt
Aktualisiert am 15.02.2010 14 Kommentare
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Die heutige Streckenführung sei zwar eine Belastung für die Hauptgassen der Innenstadt, gewährleiste aber eine hohe Erschliessungsqualität, schreiben Stadt und Kanton Bern in einer gemeinsamen Mitteilung vom Montag.
Von drei für die Innenstadt geprüften Varianten seien die beiden nördlichen ungeeignet. Einzig eine südliche Variante wäre baulich zwar machbar, würde aber erhebliche Nachteile gegenüber der heutigen Lösung bringen.
Eine weitere Studie kommt zum Schluss, dass die Belastung auch noch dann tragbar wäre, wenn die geplante fünfte Tramlinie durch die Innenstadt fährt. Voraussetzung wäre aber, dass die Buslinie 12 von der Länggasse zum Zentrum Paul Klee aus den Hauptgassen verlegt wird.
Tram statt Bus
Ausgangspunkt für die Überlegungen ist die geplante Umstellung der heutigen Buslinie 10 von Köniz nach Ostermundigen auf ein Tram. In diesem Zusammenhang wurden Befürchtungen laut, dass mit sovielen Trams die Innenstadtachsen überlastet werden könnten.
So könnte es beispielesweise zu Problemen an Haltestellen oder mit den vielen Fussgängern in der Innenstadt kommen. Die Altstadt von Bern ist einerseits ein Weltkulturerbe, andererseits aber auch einer der am intensivsten genutzten Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitstandorte des Kantons.
Langfrisitg sollte sich die Stadt jedoch die Option einer zweiten Tramachse offen halten, empfehlen die Studien. Eine neue Linienführung bedinge jedoch ein neues Gesamtverkehrskonzept für die Innenstadt, betonte die Stadtberner Gemeinderätin Regula Rytz laut Mitteilung.
Ein solches Projekt könne nicht kurzfristig im Hinblick auf das Tram Region Bern angegangen werden. Das brauche Zeit. Darum sei sie froh, führte Rytz aus, dass die Resultate der beiden Studien die aktuellen Planungen bestätigten.
Zu den beiden Studien findet bis am 6. April eine öffentliche Mitwirkung statt. (rdb/sda/)
Erstellt: 15.02.2010, 11:39 Uhr
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14 Kommentare
Eine Fussgängerzone wäre in der unteren Altstadt von Anfang Gerechtigkeitsgasse bis Zytglogge möglich. Den 12er könnte man zur Entlastung der Marktgasse vom Bahnhof aus auf der bisherigen 10er Linie vor dem Bundeshaus durchführen und dann via Brunngass- und Postgasshalde zum Bärengraben führen. Dies würde die Lärmemission der über das Kopfsteinpflaster rumpelnden Busse gerade auch noch eliminieren Antworten
Mir scheint die akutelle Prüfung einer alternativen resp. ergänzenden Lienienführung eher eine politische Pflichtübung denn ein ersthaftes Vorhaben zu sein. Schon aus betrieblichen Gründen sollten Bern Mobil und die Planer von Tram Region Bern die Sache professionell angehen. Die vorgeschlagene Entlastungsroute Viktoriaplatz-Bollwerk-HB müsste unbedingt in einem Vorprojekt untersucht werden. Antworten
wie immer wenn es um verkehrsfragen geht hat in bern niemand den mut, eine ganzheitliche lösung zu präsentieren mit der ausrede, können wir nicht finanzieren...was nicht angeboten wird kann aber auch nicht genutzt werden...das öv-netz in bern gehört ausradiert und neu gezeichnet aber das wurde leider schon vor jahren verschlafen Antworten
schon heute herrscht vor den Haltestellen Hirschengraben, Bahnhof und Bärenplatz in beiden Richtungen regelmässig Stau: Trams können nicht in die Haltestellen einfahren, weil die schon besetzt sind. Und jetzt sollen dort noch mehr Trams fahren? Dass der Trolley weg soll, ist doch Augenwischerei. Zweitklassige Lösung, nur weil's Geld gibt? und ich meinte immer, regieren sei vorausschauen. Antworten
@ Mario Imhof: Besten Dank für Ihren Einsatz für diese Sache. Die Politik in Bezug auf die Innenstadt ist in Bern leider nur ein Trauerspiel, es tut mir jeden Morgen weh wenn ich die vollparkierte Spital- und Marktgassen sehe. Wann begreift man hier endlich, dass nur eine ECHTE Fussgängerzone die Innenstadt wirklich aufwertet - und zwar nicht der Bahnhofplatz zwischen Kirche und Spital. Antworten
Meine Motion mit zwei Linien Anthausgasse/Kirchenfeldbrücke und Speichergasse/ Kornhausbrücke sowie eine Line Viktoriaplatz /Lorrainebrücke eventuell auch Richtung Wyler wurde noch nicht im Rat behandelt und schon ist sie in der untersten Schublade gelandet. Nicht mal prüfen will man dieFussgängerzone vom Loeb bis zumZeitgloggentorm. Das wäre nachhaltig für die Stadt Bern als Hauptstadt. Antworten
Eine Alternativroute vom Viktoriaplatz über den Viktoriarain zum Nordring und von dort über die Lorrainebrücke zum Bahnhof wäre sicherlich die beste Investition in die Zukunft, denn so könnten bei Sperrungen der Innenstadt die Trams dennoch im Durchmesserverkehr betrieben werden. Ausserdem würde man damit auch einer möglichen späteren Umstellung der Trolley-Linie 20 auf Tram den Weg bereiten. Antworten
@Rudolf Steiner,wie Recht Sie haben.Es muss nur eine Demonstration oder ein defektes Tram in der Kramgasse oder Spitalgasse stehen bleiben.Dann befindet sich der gesamte öffentliche Verkehr im Spielcasino:" Rien va plus". So gut durchdacht ist die Sache.Hätte der Stimmbürger bei der Abstimmung Tramlinie Bümpliz gewusst,dass noch weitere Trams geplan sind, was wäre wohl dann entschieden worden. Antworten
Tram von Ostermundigen nach Köniz ist der grösste Stumpfsinn. Wir werden noch mehr Verkehrsbe- und verhinderungen haben. Das ist ja das Ziel der Linken. Wie verstandlos das ist, kann nicht beschrieben werden. Der Verkehr ist da und das müssten diese Ideologen endlich kapieren. Mit dem Istzustand müssen Lösungen herbeigeführt werden. Mit dem Kopf durch die Wand werden Probleme geschaffen. Antworten
Ich schliesse mich R. Steiner weitgehend an. Spital- und Marktgasse sind schon heute häufig völlig überlastet, oft werden ja auch zusätzliche Buslinien durch die Hauptgassen umgeleitet. Gegen eine völlige Verbannung bin ich - Verkehr bringt Frequenz bringt Sicherheit, gerade abends - aber eine tw. Verlegung Bundesgasse mit modernen Trams ohne Oberleitung wäre sinnvoll. Antworten
Ich kenne keine andere Stadt, wo jede einzelne Tramlinie unbedingt zum Bahnhof führen muss. Ganz generell finde ich die Linienführung der Stadt wenig durchdacht, dass z.B. die beiden neuen Bümplizer Trams vom Burgernziel bis zur Unterführung parallel laufen macht m.E. kaum Sinn. Ausserdem verhindert die Linienführung durch die Hauptgassen dass Bern endlich eine echte Fussgängerzone erhält. Antworten
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Michael Michael
Bern- jeder Parkt wie und und wo er will -Fussgänger in die Lauben! Als einzige Schweizer-Stadt hat Bern keine Fussgängerzone, nein, wir begegnen Tram, Bus, Taxi, Amokfahrern im Sekundentakt. Was spielt da eine Rolle, wenn noch ein paar Trams mehr durch "unsere" Gassen rasen. (ist Tragbar ?) Selten hat eine Stadt die Möglichkeit (durch die Aare) den Verkehr aus dem Zentrum zu halten wie Bern... Antworten