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Standpunkt: «Der Finanzstreit ist zum Katz-und-Maus-Spiel geworden»

Von Lucia Probst. Aktualisiert am 14.12.2010 1 Kommentar

Köniz muss sparen – darüber sind sich die politischen Kräfte einig. Doch der Streit, wie die Finanzen ins Lot gebracht werden sollen, ist zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem linken und dem bürgerlichen Lager geworden.

Lucia Probst ist Redaktorin im Ressort Region Bern. (Bild: BZ)

Köniz muss sparen – darüber sind sich die politischen Kräfte einig. Doch der Streit, wie die Finanzen ins Lot gebracht werden sollen, ist zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem linken und dem bürgerlichen Lager geworden. Die Kräfteverhältnisse sind dabei nahezu ausgeglichen. Dies machte die Budgetdebatten zu wahren Krimis.

So gelang es den Bürgerlichen im November, das Budget mit Stichentscheid zurückzuweisen. Provokativ war dann die Antwort des linksdominierten Gemeinderats: Seine Sparvorschläge trafen die Autofahrer, die Vereine und die Landwirte. Das führte am Montag zum erneuten Aufschrei der Bürgerlichen. Beide Seiten haben ihre Muskeln spielen lassen. Das Resultat ist ein Kompromiss. Jetzt das Budget abzulehnen, hätte den Bürgerlichen wenig gebracht, denn ab Januar ist das Parlamentspräsidium in linker Hand. Das Zünglein an der Waage spielt dann eine Grüne.

lucia.probst@bernerzeitung.ch (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.12.2010, 09:02 Uhr

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1 Kommentar

Andreas Moser

14.12.2010, 10:28 Uhr
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Auch wir in der Schweiz und künftig auch in Köniz werden zu mehr Sparen gezwungen werden: Denn die Zeichen stehen nicht gut: In Ungarn werden die privaten Renten verstaatlicht, in Portugal wird kein Kindergeld mehr gezahlt, in Spanien wurde Katastrophenalarm ausgerufen und die Sozialhilfe gestrichen (500000 Leute stehen bald auf der Strasse) etc. Antworten



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