Region
«Stadttauben» aus dem Lorrainequartier ausgeflogen
Aktualisiert am 15.03.2010 14 Kommentare
Wohin nun die «Stadttauben» ziehen ist unklar. (Bild: Aenea Wasmer)
Das geräumte Areal am Centralweg in der Lorraine. (Bild: Aenea Wasmer)
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Trotzdem hält die Vereinigung an ihren Forderungen gegenüber den Behörden fest. Sie verlangt, dass eine Personenkontrolle, Beschlagnahmung fahruntüchtiger und nicht zugelassener Fahrzeuge, Kontrolle der Berechtigung von allfälligen Sozialhilfebezügern und das rigorose Vorgehen gegenüber weiteren Besetzungen in Bern durchgeführt werden.
Der Verein «Läbigi Lorraine» setzte sich für den Aufenthalt der Stadttauben am Centralweg ein. Dieser wollte eine einvernehmliche Lösung zwischen der Stadt Bern und den «Stadttauben». «Ausser dem Quartierleist war niemand der Anwohner gegen die Stadttauben», sagt Romano Manazza, Mitglied des Vereins. Laut Manazza hätte die Petition von Thomas Fuchs keine Chance gehabt.
Keine Spuren hinterlassen
Der Platz ist nun aufgeräumt und leer und somit bereit für die Baustelle der geplanten Mehrfamilienhäuser. Lediglich einige blaue Abfallsäcke zeugen noch vom Aufenthalt der «Stadttauben». Wohin sie umgezogen sind bleibt unklar. Die Stadt Bern hat ihnen ein Gelände im Wankdorf City zur Verfügung gestellt. Aber die «Stadttauben» wurden dort noch nicht gesichtet. (aw)
Erstellt: 15.03.2010, 21:40 Uhr
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14 Kommentare
Es ist erstaunlich, was da in Bern abgeht und wie gehetzt wird. Letzten Herbst habe ich bei einer Wanderung im Emmental eine der Wagenburgen entdeckt, die im Winter in Bern zu sehen sind. Und was haben die jungen Leute getan? Beim Bauern auf dem Feld gearbeitet. Aber jetzt ist ihnen wohl zu kalt und sie überwintern in der Stadt. Und was tut man in Bern? Ein Geschrei los lassen. So peinlich. Antworten
Da es hier mehrere Befürworter für Besetzungen von Gelände gibt und die Laisser-faire Politik der Stadt Bern gutheisst, möchte ich meinen Wunsch vorbringen und die Stadt auffordern, mir ein passendes Landstück oder gar Haus zur Verfügung zu stellen. Als Randständige hätte ich dann auch noch das Recht auf Sozialunterstützung. Bei der Grosszügigkeit der Stadtberner Steuerzahler sollte das jeder tun. Antworten
Als direkter Anwohner bin ich erstaunt über die aggressiven Vorurteile, die gegen die Stadttauben vorgebracht werden. Diese habe sich sehr quartierverträglich verhalten, es kam weder zu Lärm- noch zu anderen Belästigungen und zu keinen Sachschäden. Der Platz wurde beispielhaft aufgeräumt hinterlassen. Die einzige Belästigung war der umweltschädliche Offroader-Besuch von SVP-Fuchs aus Bümpliz. Antworten
@Tom Forler ich habe sehr wohl Freude am Leben. Mich regt es halt auf das einige bekifft und unter alk durch die Stadt ziehen. Ich habe diese „Andersdenkenden“ schon vorbei fahren sehen, in der Hand ein Bier. Die Anhänger sind zu 100% Schrott. 30 Genügt um jemanden zu überfahren. 100% SVP wäre übrigens eine Katastrophe für mich. Wie 20% Rot /Grün auch. Beim Judenfriedhof ist die andere Wagenburg. Antworten
@Alle: Aber hallo! Ich möchte hier jetzt nicht alle Schandtaten und korrupte Machenschaften der bürgerlichen aufzählen. Dafür reichen die paar Zeilen einfach aus. Nur so viel: Was aus der bürg. Ecke daher kommt, lässt die angeblichen „linken Chaotenecke“ richtig mickrig aussehen! Nur das wir uns richtig verstehen: Ich bin kein Linker, aber ich interessiere mich für Politik und habe sehr gute Augen Antworten
Sehr geehrter Romano Manazza. Sie schreiben,dass eine Pedition von Thomas Fuchs keine Chance gehabt hätte. Wenn Sie sich da nur nicht irren.Genau der Meinung wie Sie, waren sich da auch einige Leute in Sachen Potage beim Zivilstandsamt Bümpliz.In nur ca 5 Tagen wurden diese Pläne durch ca 3000 Unterschriften durchkreuzt.Wären nicht Wahlen angestanden,hätte Rot-Grün vorerst nichts unternommen. Antworten
@P. Münger & H. Moll: Ohje! Diese verhasste böse gutmenschene rot-grüne Regierung. 100% SVP und die Schweiz wär wieder in Ordnung :-) Wisst ihr, diese Wagen sind reine Anhänger und werden von einem langsamen Traktor gezogen, bislang habe ich von einem Unfall nichts gelesen. Respekt vor Andersdenkenden war noch nie euer Ding, ihr kommt mir so gefrustet vor... habt ihr denn garkeine Lebensfreude? Antworten
@alle zusammen: Das sind auch Menschen, und sie haben ein recht so zu leben wie sie es wollen, deshalb muss man Lösungen und Kompromisse finden, die für beide Seiten ok sind. Aber es muss halt im Rahmen des Gesetzlichen sein, und einfach Plätze besetzten geht natürlich schon nicht!!! Antworten





F K
@elsa lüthi: nein, kein landstück und kein haus! einen bauwagen ohne zentralheizung, ohne fernseher, ohne internet, ohne bad und ohne küche! ein raum als wohn- und schlafzimmer! könnten sie das? diese menschen sind bereit auf ganz viel luxus zu verzichten! seid über einem jahr werden sie umhergescheucht und niemand von den leuten bekommt sozialgeld! alle arbeiten oder machen weiterbildungen! Antworten