Stadt Bern soll in zehn Jahren rund 140'000 Einwohner haben
Aktualisiert am 19.03.2010 14 Kommentare
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Um dieses Ziel zu erreichen, sollen diverse Wohnbauplanungen prioritär behandelt, städtische Areale rasch überbaut und Sanierungen gefördert werden. Diese und weitere Massnahmen skizziert die Stadt in einem am Donnerstag publizierten Bericht «Wohnstadt Bern 2012». Konkret will die Stadt Projekte für die Areale Warmbächliweg/KVA, Holligen/ Mutachstrasse, Platanenweg und Stöckacker Süd bis Ende 2012 dem Volk vorlegen.
Weitere Gebiete will sie auf ihr Wohnbaupotential hin prüfen, etwa ein Areal an der Reichenbachstrasse oder das Mittelfeld. Potenzial ortet die Stadt an der Bitziusstrasse, in Brünnen, Am Centralweg, im Schönbergpark, bei der Feuerwehrkaserne Viktoria, und beim Tramdepot Burgernziel wie sie am Donnerstag mitteilte.
Heute zählt Bern rund 130'000 Einwohner. «Ohne zusätzliche Wohnungen kann man keine zusätzlichen Einwohner gewinnen», betonte Stadtpräsident Alexander Tschäppät laut Redetext vor den Medien.
In der laufenden Legislatur will der Gemeinderat neue Planungen für 500 Wohnungen vorbereiten und Planungen für 500 Wohnungen abschliessen. 500 neue Wohnungen sollen zudem bis 2012 bereit sein.
Energetische Sanierungen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Wohnbausanierung. Drei Viertel der rund 74'000 Wohnungen in Bern seien vor 1960 gebaut worden, schreibt die Stadt.
Sie will sich dafür einsetzen, dass städtische Wohnungen sowie Wohungen von Gesellschaften und Genossenschaften mit städtischer Beteiligung energetisch saniert werden. Auch Verdichtungsmöglichkeiten sollen geprüft werden.
Der Bericht befasst sich ausserdem mit der Nutzung bestehenden Wohnraums. Der Kanton schaffte letztes Jahr das Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum ab. Dadurch könnten schätzungsweise 1200 Wohnungen, vor allem in der Altstadt, aber auch andernorts, bewilligungsfrei zu Büros umgenutzt werden. Hier will der Gemeinderat Möglichkeiten prüfen, kommunale Vorschriften zu erlassen. (vh/sda)
Erstellt: 19.03.2010, 08:19 Uhr
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14 Kommentare
Zuerst Pachtzinse für Familiengärten anheben.Sogleich werden Pläne laut,dass einige dieser Gärten Neubauten weichen sollen.Erst müssen in unserer Sadt Bedingungen geschaffen werden,dass auch Gutbetuchte Zuzüger einen Sinn darin sehen in die Stadt Bern zu ziehen.Ist wohl sinnlos,Zuzüger in die diese Wohnungen einzumieten, die die Mieten nicht selbst zahlen können.Mehr Einwohner,mehr Luftbelastung. Antworten
Es fragt sich, welche Menschen angezogen werden....bei einer rot-grünen Regierung und dieser Steuerbelastung. Fakt ist, dass Unternehmen wegziehen (zuletzt UBS und AXA Winterthur) und dass die Bevölkerungszunahme in den letzten 3 Jahren zu 85% von Ausländern "bestritten" wurde. Die Zunahme an sich kann kein Ziel sein und bei 110'000 Einwanderern pro Jahr in die Schweiz rasch erreichbar. Antworten
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