Stadt Bern fehlen Millionen für Sanierungen
Von Tobias Habegger. Aktualisiert am 14.08.2012 5 Kommentare
Ka-We-De: Eine von mehreren Anlagen mit Sanierungsbedarf in Millionenhöhe. (Bild: Andreas Blatter)
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Die Stadt Bern ist mit Sanierungen von Gebäuden, Schul-, Sport- und Infrastrukturanlagen mit 570 Millionen Franken in Rückstand. Rückstellungen wurden aber nur in Höhe von 279 Millionen gemacht. Unter dem Strich besteht ein Sanierungsrückstand von 291 Millionen Franken. Dies hat die Zeitung «Bund» am Samstag berichtet. Die Zahlen stammen aus einem fünfseitigen Bericht, welchen der Berner Gemeinderat als Antwort auf ein FDP-Postulat verfasst hat.
«Leider kein Einzelfall»
«Ich bin erfreut über die Transparenz, mit der die Stadtregierung für einmal Auskunft gibt», sagt FDP-Stadtrat Alexandre Schmidt, der Verfasser des erwähnten Postulats. «Doch gleichzeitig bin ich schockiert über das Ergebnis.»
Leider seien die Ka-We-De und das Hallenbad Hirschengraben kein Einzelfall, sagt Schmidt. Dort haben sich Sanierungskosten von 60 Millionen Franken angehäuft. Der Gemeinderat wollte beide Anlagen schliessen. Die Bevölkerung hat sich – zumindest bei der Ka-We-De – gegen die komplette Schliessung gewehrt.
«Mit meinem Vorstoss will ich verhindern, dass so etwas in Bern nochmals passiert», sagt Alexandre Schmidt. Als Nächstes wolle er genau wissen, welche städtischen Gebäude wie stark saniert werden müssten. Einen entsprechenden Vorstoss werde er noch diese Woche im Stadtparlament einreichen.
Nicht so schlecht, wie behauptet
Die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz (FDP) war gestern Montag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In der schriftlichen Antwort auf das FDP-Postulat beschwichtigt der Gemeinderat mit den Worten, der Sanierungsrückstand sei «knapp vertretbar». Der Zustand der städtischen Infrastrukturen sei nicht so schlecht, wie oft behauptet werde. «Es kann zwar bei einzelnen älteren Infrastrukturen zu Situationen kommen, in welchen die Nutzung infolge eines grösseren Sanierungsrückstandes eingeschränkt ist.» Doch im Wesentlichen seien die Infrastrukturen in einem «guten und gebrauchstüchtigen Zustand».
Anders sieht es Alexandre Schmidt. Er fordert eine «Sanierungsstrategie für die nächsten Jahre, wenn nicht für Jahrzehnte.» Zudem müsse die Stadtverwaltung nun über den Verkauf von Immobilien nachdenken, sagt Schmidt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 14.08.2012, 08:48 Uhr
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5 Kommentare
Ja wen man nicht Rechnen kann und Umsetzen! und der Bürger in den tiefen Geldbeutel greifen lässt, um schäden zu begleichen,Sind ja nur Millionen Beispiel Bärenpark! Weil andere nich fähig sind dies zu erledigen! Mal das Asylwesen klären (Bremsen) ja weis die Obere Lohn-Liga ist dies gleich! der kleine darf dan Bezahlen! Sehr unschön! Antworten
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