Sozialhilfe-Software: Bern spannt mit Basel und Zürich zusammen

Die Kantone Bern, Basel-Stadt und Zürich wollen gemeinsam eine neue Software für die Sozialhilfe-Fallführung entwickeln.

Die aktuelle Software für die Fallführung in der Sozialhilfe muss in Zürich, Bern und der Kanton Basel-Stadt ausgetauscht werden. Die drei Städte wollen gemeinsam eine Lösung finden.

Die aktuelle Software für die Fallführung in der Sozialhilfe muss in Zürich, Bern und der Kanton Basel-Stadt ausgetauscht werden. Die drei Städte wollen gemeinsam eine Lösung finden.

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Die drei grössten Deutschschweizer Städte arbeiten bei der Informatik zusammen: Die Städte Zürich und Bern und der Kanton Basel-Stadt schaffen gemeinsam eine neue Software für die Sozialhilfe-Fallführung an. Diese könnte dereinst auch in anderen Kantonen verwendet werden.

Alle drei Städte verwenden derzeit eine Fallführungs-Software, deren Lebensdauer in den nächsten Jahren beendet sein wird. Statt jeder für sich eine neue Lösung zu finden, wollen die drei Städte nun gemeinsam vorgehen, wie sie am Freitag mitteilten.

Dies erhöhe die Chancen, dass sich das neue Fallführungssystem dereinst zu einem Schweizer Standard entwickeln könnte. Mit der geplanten Software sollen die Fälle von Sozialhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilrechtliche Mandate bearbeitet werden.

Kosten noch unbekannt

Wie viel Geld die Städte für die Software ausgeben wollen, gibt der Verein citysoftnet, der für das Projekt zuständig ist, zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Man wolle die Ausschreibung nicht beeinflussen. Sicher sei aber, dass eine gemeinsame Software deutlich günstiger sei als wenn jede Stadt selber eine realisiere.

Aber auch inhaltlich biete eine Zusammenarbeit Vorteile, wie citysoftnet-Geschäftsführer Thomas Alder auf Anfrage sagte. Das Wissen von drei Städten fliesse in die Software ein, was die Qualität erhöhe. (tpu/sda)

Erstellt: 17.03.2017, 11:07 Uhr

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