Sonne-Wirt: «Im Moment ist meine Existenz kaputt»
Von Herbert Rentsch. Aktualisiert am 08.02.2012
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- Das Feuer flammte immer wieder auf
- Restaurant Zur Sonne abgebrannt – niemand verletzt
- «In einem Bauernhaus kann ein einziger Funken viel auslösen»
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Das Restaurant zur Sonne in Rüfenacht ist eine erstarrte Brandruine: Ziegel, Läden, Wäscheleinen und Büsche sind mit Eis überzogen – vom Löschwasser. 120 Feuerwehrleute aus Worb, Allmendingen-Muri-Gümligen und der Berufsfeuerwehr Bern kämpften in der Nacht auf gestern in klirrender Kälte gegen das Feuer. Trotz Funkenflug bis zu 150 Metern konnten sie verhindern, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergriffen.
Verschont wurde auch das Wohnhaus der Familie Wüthrich. Die Pächter des angebauten Bauernhofs mussten trotzdem ausziehen, sie kamen bei der Tochter in Worb unter. «Sie sagten, es tue gut, zu spüren, dass man beieinander sei», weiss Gemeindepräsident Niklaus Gfeller (EVP). Die aus dem Stall geretteten Kühe konnten im leeren Bauernhaus Hinterhus eingestellt werden.
Besitzer war in den Ferien
Besitzer der Liegenschaft ist Beat Bernhard, ein Nachkomme der früheren Wirtefamilie. Er war in Thailand in den Ferien und trat gestern die Heimreise an. Wirt Raffaele Cesarano ist verunsichert: «Im Moment ist meine Existenz kaputt.» Er will jetzt abklären, wie es weitergehen soll.
Die Feuerwehr war gestern Dienstag noch vor Ort, weil das Feuer im Ökonomieteil wiederaufflammte. Die Brandursache ist bisher nicht geklärt. Es entstand Schaden in Millionenhöhe. (Berner Zeitung)
Erstellt: 08.02.2012, 06:13 Uhr
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