Siegerprojekte für Wankdorf City stehen fest

Für die Baufelder 1 und 2 der Wankdorf City auf dem Schlachthofareal stehen die ersten Siegerprojekte fest.

Machte das Rennen: Neben den S-Bahn-Schienen auf Baufeld 1 soll einst das Bürogebäude «Majowa» stehen.

Machte das Rennen: Neben den S-Bahn-Schienen auf Baufeld 1 soll einst das Bürogebäude «Majowa» stehen. (Bild: zvg)

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Das eine mit scharfen Kanten, das andere mit abgerundeten Ecken: Auf den Baufeldern 1 und 2 der künftigen Wankdorf City werden einst die Bürogebäude «Majowa» und «Schtibäng» realisiert sein. Die Bauunternehmung Losinger Constructions AG hat gestern die beiden Siegerprojekte präsentiert. Am Projektwettbewerb hatten insgesamt 14 Architekturbüros teilgenommen.

Flexible Wände

Das Siegerprojekt für Baufeld 1, «Majowa» vom Berner Atelier WW Architekten SIA AG, zeichnet sich durch eine robuste Form aus. Anders als die kühl wirkende Fassade vermuten lässt, ist das Innere mit grosszügig dimensionierten Lichthöfen versehen. Die innere Struktur soll genügend flexibel bleiben, damit in Zukunft die späteren Nutzer die Grösse und Einteilung der Räume ihren Ansprüchen anpassen können.

Luftige Patios

Das Siegerprojekt «Schtibäng» von Page & Associés SA aus Freiburg für Baufeld 2 hingegen verspricht mit seinen abgerundeten Ecken und der Glasverschalung eine luftige Atmosphäre. Fünf grosszügige interne Patios sind vorgesehen, welche Lifte, Treppenhäuser, Sanitäranlagen und Sitzungszimmer beherbergen werden. Beim Wettbewerb für das Baufeld 2 kam das Projekt «twist» auf den zweiten Platz. «Schtibäng» und «twist» werden bis Anfang März noch einmal über die Bücher gehen und von der Jury erneut beurteilt. Die Bauunternehmung charakterisiert die Projekte als «einladend, spannend, vielfältig und durchlässig». Im Wankdorf City werden zudem alle Gebäude mit Minergiestandards erstellt.

Teil unter Denkmalschutz

Neben den Baufeldern 1 und 2 betreut die Losinger Constructions AG auch das Baufeld 5. Dieses wurde jedoch direkt an das Berner Architekturbüro Häflinger Von Allmen vergeben, ohne Wettbewerb. Die schon heute bestehenden Gebäude stehen gemäss Angaben der Losinger Construction AG unter Denkmalschutz. Geplant ist deshalb eine enge Zusammenarbeit des Architekturbüros mit der Denkmalpflege. Über den Zweck der neuen Nutzung machte die Bauunternehmung keine genaueren Angaben.

Noch in diesem Jahr sollte die Baueingabe erfolgen. Die Losinger AG rechnet mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.02.2009, 09:02 Uhr

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